Schadensersatz wegen Motorproblemen?

Vettels Red-Bull-Team droht Renault

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Auch in Monaco machte Sebastian Vettel der anfällige Renault-Motor in seinem Red-Bull wieder einen Strich durch die Rechnung.

Salzburg - Zu langsam und zu anfällig: Sebastian Vettel und sein Red-Bull-Team leiden seit Saison-Beginn unter ihrem Renault-Motor. Jetzt stehen offenbar Schadensersatzforderungen im Raum.

Weltmeister Sebastian Vettel und sein Red-Bull-Team denken nach dem missratenen Start in die Formel-1-Saison über eine Schadenersatzforderung an Motorenlieferant Renault nach. Das berichtet die Bild am Freitag. „Genaue Zahlen kann ich noch nicht nennen, das wäre unseriös“, sagte Red Bulls Motorsport-Boss Helmut Marko. Eine Finanzabrechnung am Ende des Jahres solle Aufschluss darüber geben, „was für einen Verlust wir durch Renault gemacht haben“.

Renault-Motor zu anfällig

Der von dem französischen Unternehmen entwickelte V6-Turbomotor hatte Vettel erst am vergangenen Wochenende beim Grand Prix in Monaco im Stich gelassen, der Heppenheimer war in seinem 100. Rennen mit gebrochener Turboladerwelle bereits in Runde sieben ausgefallen. Marko hatte angesichts der bisherigen Horror-Saison der Bullen offen mit einem Wechsel zum deutschen Motorenbauer VW kokettiert.

Imageschaden nicht mehr reparierbar

Nun legt er gegen Renault nach. „Das ist ein Rattenschwanz von Summen und Sachen, die uns verlorengehen, weil Renault nicht gut genug gearbeitet hat. Der Imageschaden ist jetzt schon nicht mehr zu reparieren“, schimpfte der 71-Jährige. Vettel liegt in der WM-Wertung nach sechs Rennen abgeschlagen auf Rang sechs (45 Punkte), der Rückstand auf den Gesamtführenden Nico Rosberg (Wiesbaden) beträgt 77 Zähler.

SID

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