Reifenhersteller weist Schuld für Vettel-Unfall zurück

+
Sebastian Vettel musste das Rennen in Spielberg vorzeitig beenden. Foto: Valdrin Xhemaj

Mailand (dpa) - Nach dem spektakulären Reifenplatzer an Sebastian Vettels Ferrari in Österreich hat Hersteller Pirelli die Schuld an dem Unfall zurückgewiesen. Eine Untersuchung des zerstörten Reifens habe keinerlei Material-Ermüdung oder strukturelles Versagen gezeigt, teilte das Unternehmen mit.

"Also ist das Problem offenbar von einem Trümmerteil verursacht worden, das zum Reifenschaden geführt hat", hieß es weiter. Vettel hatte beim Rennen in Spielberg am vergangenen Sonntag seinen Reifenwechsel lange hinausgezögert, in der 27. Runde war der rechte Hinterreifen bei hohem Tempo explodiert.

Der viermalige Formel-1-Weltmeister hatte einen schweren Unfall vermeiden können. Später aber gab er zum wiederholten seinen Ärger über die Einheitsreifen von Pirelli zu verstehen. Die gewagte Strategie von Ferrari habe nichts mit dem Reifenschaden zu tun gehabt, versicherten Vettel und der Rennstall.

Mitteilung von Pirelli

Unfall mit Milchlaster: Fahrerin aus Stuhr schwer verletzt

Unfall mit Milchlaster: Fahrerin aus Stuhr schwer verletzt

Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Rotenburger Feuerwehr übt Menschenrettung und Brandbekämpfung

Rotenburger Feuerwehr übt Menschenrettung und Brandbekämpfung

Meistgelesene Artikel

Formel 1: Das soll ab 2018 wieder abgeschafft werden

Formel 1: Das soll ab 2018 wieder abgeschafft werden

Der rote Plan geht auf: Gründe für den Ferrari-Aufschwung

Der rote Plan geht auf: Gründe für den Ferrari-Aufschwung

Vettel vs. Hamilton: Wann gibt es den ersten echten Zweikampf?

Vettel vs. Hamilton: Wann gibt es den ersten echten Zweikampf?

Weder Vettel noch Hamilton: Raikkönen schnellster im Training

Weder Vettel noch Hamilton: Raikkönen schnellster im Training

Kommentare