Räikkönen zu seiner Zukunft: "Keine Ahnung, was passiert"

+
Kimi Räikkönens Vertrag bei der Scuderia Ferrari geht bis Ende 2016. Foto: Srdjan Suki

Spielberg (dpa) - Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen hat leicht genervt auf Fragen nach seiner Zukunft in der Formel 1 reagiert: "Ich weiß es nicht."

"Ich habe einen Vertrag bis Ende 2016. Ich habe keine Ahnung, was 2017 passiert", sagte der Teamkollege des viermaligen Weltmeisters Sebastian Vettel am Donnerstag in Spielberg. Schon seit längerem wird darüber spekuliert, dass der Finne am Ende der Saison die Scuderia verlassen muss.

"Die Leute können sagen, was sie wollen. Aber die meisten von ihnen verstehen nicht, was wirklich vor sich geht", sagte er vor dem Grand-Prix-Wochenende in Österreich. "Das Team weiß genau, was ich kann und was ich will. Der Rest interessiert mich nicht." Zuletzt hatte Ferrari-Präsident Sergio Marchionne den Druck auf den 36-Jährigen erhöht. Räikkönen müsse beweisen, "dass er es verdient, Ferrari-Pilot zu sein", sagte Marchionne.

Räikkönen holte 2007 den letzten Fahrer-Titel für Ferrari. 2009 verließ er den Rennstall, kehrte aber 2014 zurück. In der vergangenen und in der laufenden Saison steht er allerdings im Schatten von Sebastian Vettel. Der Heppenheimer ist vor dem neunten von 21 Saisonrennen WM-Dritter mit 96 Punkten, der Finne liegt einen Rang dahinter mit 15 Zählern weniger.

Als mögliche Kandidaten für Räikkönens Nachfolge wurden zuletzt Force-India-Fahrer Sergio Perez und Daniel Ricciardo gehandelt. Zumindest die Personalie Ricciardo ist mittlerweile abgehakt. Der Australier hat seinen Vertrag bei Red Bull bis 2018 verlängert.

Homepage Red-Bull-Ring

Infos zur Strecke bei fia.com - englisch

FDP setzt Parteitag mit Beratung des Wahlprogramms fort

FDP setzt Parteitag mit Beratung des Wahlprogramms fort

Unfall mit Milchlaster: Fahrerin aus Stuhr schwer verletzt

Unfall mit Milchlaster: Fahrerin aus Stuhr schwer verletzt

Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Mazedoniens Krise mündet in Gewalt

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Drei Optionen für ein Orientierungsjahr

Meistgelesene Artikel

Formel 1: Das soll ab 2018 wieder abgeschafft werden

Formel 1: Das soll ab 2018 wieder abgeschafft werden

Der rote Plan geht auf: Gründe für den Ferrari-Aufschwung

Der rote Plan geht auf: Gründe für den Ferrari-Aufschwung

Weder Vettel noch Hamilton: Raikkönen schnellster im Training

Weder Vettel noch Hamilton: Raikkönen schnellster im Training

Wehrlein: „Bin in der Formel 1 angekommen“

Wehrlein: „Bin in der Formel 1 angekommen“

Kommentare