Managerin gibt Statement ab

Schumacher: Kleine Anzeichen machen Mut

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Michael Schumacher liegt seit Ende Dezember 2013 im Koma.

Grenoble - Michael Schumachers Familie hat die Hoffnung auf ein Erwachen des Formel-1-Rekordweltmeisters aus dem Koma nicht aufgegeben.

Schumi-Managerin Sabine Kehm.

 „Wir sind und bleiben zuversichtlich, dass Michael da durch gehen und aufwachen wird“, ließen die Angehörigen am Mittwoch über Schumachers Managerin Sabine Kehm mitteilen. „Es gibt immer wieder kleine Anzeichen, die uns Mut machen“, hieß es. Schumacher hatte sich Ende Dezember bei einem Sturz beim Skifahren schwerste Kopfverletzungen zugezogen und liegt seither im Koma. „Es war von Anfang an klar, dass dies ein langer und schwerer Kampf sein wird“, schrieb Schumachers Beraterin. Die Dauer spiele keine Rolle.

Die Folgen des Unfalls seien für Schumachers Vertraute immer noch schwer zu begreifen, „auch weil es eine so banale Situation war, in der Michael verunglückte, nachdem er zuvor so viele brenzlige Situationen überstanden hatte“. Kehm dankte im Namen der Familie erneut für die große Anteilnahme am Schicksal des 45-Jährigen.

Allerdings bat sie auch abermals darum, die Privatsphäre der Familie zu achten. Es sei „eine sehr intime und auch fragile Angelegenheit“. Die Familie versuche, „alle Energien, die wir haben, Michael zukommen zu lassen. Wir alle glauben fest daran, dass dies Michael hilft und er auch diesen Kampf gewinnen wird.“

Selbst in den hektischen Stunden vor einem historischen Saisonstart denkt die Formel-1-Welt an ihren Rekordchampion Michael Schumacher. „Wir können leider nicht viel machen, aber ich denke, dass alle Fahrer in Gedanken bei ihm sind“, sagte Red-Bull-Neuzugang Daniel Ricciardo stellvertretend in Melbourne. Entsprechend froh dürften Sebastian Vettel und Co. deshalb sein, dass es positive Signale aus Grenoble gibt.

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sid/dpa

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