"Momentan sehe ich keine Alternative"

Schumacher: Darum schweigt Managerin Kehm

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Michael Schumacher verunglückte im Dezember 2013 (Archivbild).

München - Sabine Kehm, Managerin von Michael Schumacher, will Informationen über den Gesundheitszustand des Formel-1-Rekordweltmeisters auch in Zukunft nur äußerst zurückhaltend herausgeben.

Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm will Informationen über den Gesundheitszustand des Formel-1-Rekordweltmeisters auch in Zukunft nur äußerst zurückhaltend herausgeben. „Momentan sehe ich keine Alternative“, sagte die 51-Jährige der Süddeutschen Zeitung. Ein Grund für diese Haltung sei, dass auch bei genaueren Informationen die Flut an Fragen kaum enden würde.

„Jeder Satz ist doch der Auslöser für neue Nachfragen, jedes Wort ist Fanal für weitere Informationen. Es wäre nie Ruhe“, sagte Kehm. Zudem könne man die Frage nach Schumachers Genesungsweg auch gut zwei Jahre nach seinem schweren Ski-Unfall eben „nicht in ein paar Sätzen beantworten“. Man müsse viel erklären, da es „um einen ständigen Prozess“ gehe.

Auch sei diese Zurückhaltung im Sinne Schumachers. „Michael war sein Privatleben auch vor dem Unfall heilig, und alle haben das akzeptiert“, sagte Kehm.

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SID

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