Managerin Kehm:

"Die Ärzte kümmern sich sehr um Michael" 

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Michael Schumachers Managerin Sabine Kehm ist nach dem schweren Skiunfall des Formel-1-Weltmeisters mit einem riesigen Medienaufgebot konfrontiert.

Grenoble - In einem Interview beschreibt Michael Schumachers Mangerin Sabine Kehm die Situation nach dem schweren Skiunfall des Formel-1-Weltmeisters.

Wie geht es Michael Schumacher?

Kehm: Michael wurde die ganze Nacht sehr sorgfältig überwacht, sein Zustand ist gegenwärtig stabil - auch am Morgen und die ganze Nacht. Das ist für den Moment eine gute Nachricht, ich betone: für den Moment. Michael wird weiter rund um die Uhr überwacht, die Ärzte kümmern sich sehr um ihn. Es ist aber weiterhin eine kritische Situation.

Wann gibt es neue Informationen der Mediziner?

Kehm:  Nach wie vor können wir nicht mehr sagen. Wegen des stabilen Zustands ist derzeit keine Pressekonferenz der behandelnden Ärzte geplant. Es wird nur eine Pressekonferenz geben, wenn sich etwas an seinem Zustand bedeutend ändert. Wir hoffen, dass der Zustand weiter stabil bleibt. Details geben wir nicht bekannt.

Liegt Schumacher weiter im Koma?

Kehm: Ja, Michael ist weiterhin in einem künstlichen Koma.

Ist seine Familie bei ihm?

Kehm: Es ist immer jemand von der Familie bei ihm. Die Familie ist ihm nah und versucht, ihn zu unterstützen. Sie sind bei ihm, auch mental. Der Familie geht es nicht besonders gut, nähere Angaben kann und will ich dazu nicht machen.

Lässt sich etwas zur weiteren Entwicklung sagen?

Kehm: Wir müssen von Tag zu Tag schauen. Im Augenblick ist der Zustand stabil, das ist gut. Es lässt sich nicht sagen, was in den kommenden Tagen passiert. Wir sind erst am dritten Tag nach dem Unfall, wir müssen mit den Einschätzungen alle sehr vorsichtig sein.

Was passiert am Freitag, wenn Schumacher Geburtstag hat?

Kehm: Normalerweise verbringt Michael seinen Geburtstag mit Familie und Freunden in Méribel und ist auch über Weihnachten und Silvester dort. Ich kann zu aktuellen Plänen nichts sagen.

Gibt es viel Unterstützung für Schumacher?

Kahm: Es gibt eine Menge Unterstützung für Michael, das ist eine schöne Sache. Viele Freunde sind gekommen, um Michael nah zu sein.

Wie gehen Sie mit dem Medieninteresse an Schumacher um?

Kehm: Es gibt besondere Sicherheitsvorkehrungen, weil wir ständig Versuche von Medien haben, nah an Michael oder die Familie heranzukommen. Wir schätzen die Arbeit der Medien sehr, dennoch sollten bitte Privatsphäre und Gefühle der Familie respektiert werden. Zudem sollte die Arbeit im Krankenhaus beachtet werden, das ist hier eine normale Klinik.

dpa

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