Nach Helm-Geschenk von Sohn Mick

Formel 1: Michael Schumacher? Lewis Hamilton überrascht mit knallhartem Spruch

Lewis Hamilton sorgte nach dem Helm-Geschenk von Mick Schumacher für rührende Momente. Nun relativierte er jedoch den Erfolg, den Vater Michael im Ferrari gehabt hat.

  • Lewis Hamilton stellte den Formel 1*-Rekord von Michael Schumacher am Nürburgring ein.
  • Dafür bekam er den Helm von Michael Schumacher* überreicht.
  • Jetzt verglich er seinen Erfolg mit dem von „Schumi“ und stellt dabei fest, dass der Erfolg nicht nur von den Fahrern kommt.

Update vom 23. Oktober: Für Lewis Hamilton und alle anderen Fahrer steht nach dem Nürburgring-Comeback eine Premiere an: Zum ersten Mal wird auf der Strecke von Portimao gefahren. Sebastian Vettel machte im Vorfeld ein Geständnis.

Formel 1: Lewis Hamilton stellt Rekord von Michael Schumacher ein

Erstmeldung vom 15. Oktober: München - Für Lewis Hamilton war es mal wieder ein besonderes Wochenende am Nürburgring*. Er baute nicht nur seine Führung in der Fahrerwertung der Formel 1* aus, sondern stellte mit seinem 91. Sieg auch noch den Rekord von Legende Michael Schumacher ein.

Von der Familie Schumacher, in Person von Sohnemann Mick*, bekam der Brite daher den originalen Helm des ehemaligen Ferrari-Piloten überreicht. „Michael ist eine Ikone, eine Legende des Sports, er wird das immer sein. Er hat die Grenzen verschoben“, gab sich Hamilton anschließend dankbar.

Michael Schumacher und Lewis Hamilton: „Das schafft kein Einzelner“

Einige Tage nach dem Eifel-GP hört man allerdings ganz andere Töne. Beteuern Schumi-Jünger immer wieder, dass es Michaels Verdienst war, die Scuderia nach bitteren Jahren zu fünf WM-Titeln geführt zu haben, muss Hamilton den Erfolg des gebürtigen Kerpeners deutlich relativieren.

Dabei zieht er den Vergleich zu sich selbst und kommt damit seinen eigenen Kritikern entgegen. Die werfen ihm nämlich immer wieder vor, vom technischen Vorsprung seines Teams Mercedes* zu profitieren. „Sie reden davon, dass Michael Ferrari zum Erfolg geführt hat, aber das schafft kein Einzelner. Ich habe Mercedes nicht zum Erfolg geführt - und Michael hat Ferrari nicht zum Erfolg geführt“, so Hamilton laut Sport1.

Lewis Hamilton über Michael Schumacher: „Es lag nicht nur an ihm“

Auch die Hauptverantwortlichen Jean Todt und Ross Brawn seien nicht stellvertretend für den Erfolg der Scuderia zu nennen - stattdessen gebe es noch weit mehr Beteiligte, die ihre Arbeit im Hintergrund machen. „So sehr ich Michael liebe und er eine Legende ist - aber es lag nicht nur an ihm.“

Fahrer wie Michael und Hamilton selbst würden nur am Steuer sitzen. Für den 35-Jährigen sei es vor allem die Technologie, die als „kraftvolle Macht“ eine größere Bedeutung hat. Im Endeffekt wird der Unterschied im Zusammenspiel zwischen Mensch und Maschine ausgemacht.

„Ein menschliches Element wie mich oder Michael kann ein Computer nicht simulieren. Unser Job ist es, anzutreiben und hoffentlich zu inspirieren, und darauf bin ich unglaublich stolz“. (ta) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

Rubriklistenbild: © Bryn Lennon/ POOL/ AFP

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