Lauda: "Vettel ist nicht zu schlagen"

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Niki Lauda (l.) mit Sebastian Vettel

Wien - An Sebastian Vettel führt bei der Entscheidung in der Formel-1-Weltmeisterschaft 2013 kein Weg vorbei - das glaubt jedenfalls Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda.

 „Den Vettel mit diesem Red Bull zu schlagen, das schafft keiner“, sagte der Österreicher der Zeitschrift auto motor und sport: „Red Bull ist immer noch überlegen. Und sie haben einen Punktevorsprung. Wir haben in den letzten Rennen aufgeschlossen, aber in der letzten Konsequenz sind sie die Stärkeren.“

Trotz der Überlegenheit der Roten Bullen ist der 64-jährige Lauda zufrieden mit der Entwicklung des Mercedes: „Das Auto entwickelt sich in jedem Rennen vorwärts, nicht mehr rückwärts. Es gibt seit Saisonbeginn nur noch näherkommen oder sogar überholen“, sagte Lauda und hofft, dass seine Piloten Lewis Hamilton und Nico Rosberg Weltmeister Vettel zumindest weiter nahekommen können.

Die seit Beginn der Saison herrschende Reifenproblematik sieht Lauda mittlerweile entspannt: „Am Anfang haben wir gar nichts verstanden, jetzt verstehen wir immer mehr von diesem Puzzle, aber ich fürchte, dass es von Rennstrecke zu Rennstrecke immer wieder Überraschungen geben kann. Nur bei den Regenreifen haben wir ein klares Bild.“

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

Sebastian Vettel - Seine außergewöhnliche Karriere in Bildern

Lauda äußerte sich auch zum Fahrer-Poker und riet dem Weltmeister-Rennstall von einer Verpflichtung des spanischen Ex-Weltmeisters Fernando Alonso ab: „Der würde nur Unruhe ins Team bringen. Red Bull hat nach wahrscheinlich vier WM-Titeln mit Vettel den Luxus, ganz in Ruhe die Vorteile von Räikkönen und Ricciardo gegeneinander abzuwägen. Der eine ist kurzfristig die bessere Lösung, der andere langfristig.“

Die Konkurrenz aus Maranello sieht Lauda nach sechs Jahren ohne Titel unter Druck: „Wenn Räikkönen nicht zu Red Bull geht, und daran glaube ich im Moment nicht, dann muss Ferrari versuchen, Kimi ins Boot zu ziehen, um ein Gegengewicht zu Alonso zu haben.“

dpa

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