Hülkenberg Ersatzfahrer bei Force India

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Nico Hülkenberg

Berlin - Nico Hülkenberg bleibt als Test- und Ersatzfahrer für Force India weiter im Formel-1-Geschäft. Nach seinem ersten Jahr als Stammpilot muss sich der ehemalige GP-2-Champion allerdings mit Plan B abfinden.

Die bitteren Befürchtungen sind wahr geworden: Nico Hülkenberg muss in der Formel 1 aus der zweiten Reihe wieder neu durchstarten. Der 23 Jahre alte Pilot aus Emmerich, der sich in der vergangenen Saison in Sao Paulo sensationell die Pole Position für den Großen Preis von Brasilien gesichert hatte, bekam kein Stammcockpit für die kommende Saison. Dafür wird Hülkenberg nach dpa-Informationen als Ersatzfahrer bei Force India im Einsatz sein.

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

“Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher.“ (Formel-1-Chef Bernie Ecclestone) © Getty
“Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde - kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert.“ (Ecclestone über den Tod) © Getty
“Am Morgen nach meinem Tod - und die ersten zwölf Exemplare gehen ans Finanzamt.“ (Ecclestone auf die Frage, wann seine Autobiographie erscheint) © Getty
“Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden.“ (Ecclestone auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre) © Getty
“Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen.“ (Ecclestone über sein Geschäftsprinzip) © Getty
“Ich würde auch als Blumenhändler versuchen, so gut wie möglich abzukassieren. Doch mein Herz hängt am Motorsport.“ (Ecclestone zum selben Thema) © Getty
“Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia.“ (Ecclestone über seine langjährige Zusammenarbeit mit dem damaligen Weltverbandschef Max Mosley) © Getty
“Warum sollte ich Bodyguards nehmen? Von der einzigen Person, die mich unter Druck setzt, bin ich jetzt geschieden.“ (Ecclestone in Anspielung auf die Trennung von seiner Frau Slavica) © Getty
“Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich.“ (Ecclestone vor einer Reise zum Japan-Grand-Prix) © Getty
“Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“ (Ecclestone zur verbesserten Sicherheit auf Formel-1-Strecken) © Getty
“Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch.“ (Ecclestone am Dienstag zu den Olympischen Spielen 2012 in seiner Heimatstadt London) © Getty

Testpilot statt Stammfahrer - nach nur einem Jahr bekommt Hülkenberg die Härte des Formel-1-Geschäfts zu spüren. Sein Vertrag beim englischen Traditions-Team Williams war nicht verlängert worden, obwohl die Verantwortlichen immer wieder lobende Worte für den Emmericher parat hatten. Dennoch entschied man sich für den Venezolaner Pastor Maldonado, der Medienberichten zufolge einiges an Sponsorengeldern mitbringen soll.

Manager Willi Weber verriet im Schweizer Boulevardblatt “Blick“, dass man Hülkenberg eigentlich zu McLaren bringen wollte. Teamchef Martin Whitmarsh habe aber befürchtet, dass man dies als Druckmittel für Ex-Weltmeister Jenson Button hätte auffassen können.

Viele Plätze waren ohnehin nicht mehr frei, schnell avancierte Force India zur gefragten Adresse in der Formel 1. Adrian Sutil einigte sich mit Teammitbesitzer und -chef Vijay Mallya bereits beim Südkorea-Rennen in der vergangenen Saison nach Angaben seines Managers Manfred Zimmermann “grundsätzlich“, die Unterzeichnung des Vertrages ist nur noch eine Formsache. Zimmermann geht davon aus, dass “dies in den nächsten Tagen passiert“.

Landsmann Hülkenberg musste hingegen nach 19 Rennen in der Formel 1 erstmal einen Rückschlag hinnehmen. Die Tatsache, dass die Teams nur noch beschränkt testen dürfen, macht es nun für ihn nicht einfacher. Allerdings soll “Hulk“ bei Force India die Chance erhalten, an den Freitagen der kommenden 20 Rennwochenenden beim Training zum Einsatz zu kommen und so auf sich aufmerksam machen zu können.

Die Rekordzahl von sieben deutschen Formel-1-Piloten wie in den letzten Rennen der vergangenen Saison schrumpft dennoch. Zumal auch die Zukunft von Nick Heidfeld offen ist. Der gebürtige Mönchengladbacher hat nach seinem Intermezzo bei seinem ehemaligen Arbeitgeber Sauber noch gar keinen neuen Vertrag für 2011.

Als zweiter Force-India-Fahrer soll Spekulationen zufolge Paul di Resta feststehen. Der Schotte empfahl sich als DTM-Champion im Mercedes für das indische Team, das die Motoren im Übrigen vom Stuttgarter Autobauer bekommt. Der Italiener Vitantonio Liuzzi, im vergangenen Jahr zweiter Fahrer neben Sutil, ist raus. Force India wollte sich am Montag zu den Spekulationen um die Fahrer für 2011 nicht äußern.

dpa

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