Heidfeld-Zukunft 2011 noch offen

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Nick Heidfeld.

Stuttgart - Ein Engagement von Rückkehrer Nick Heidfeld beim Formel-1-Team Sauber über die Saison hinaus steht noch nicht fest.

 “Zur Fahrersituation für das nächste Jahr möchte ich mich nicht äußern, bei uns ist das komplett offen. Wir konzentrieren uns jetzt auf die Zusammenarbeit mit Nick“, sagte Teamchef Peter Sauber der “Stuttgarter Zeitung“ (Dienstag). Der Schweizer hatte Heidfeld für die letzten fünf Grand Prix des Jahres verpflichtet. Der Mönchengladbacher wird beim Nachtrennen in Singapur am Sonntag (14.00 Uhr MESZ/RTL und Sky) sein Comeback geben.

Der 33-Jährige ersetzt den enttäuschenden Spanier Pedro de la Rosa, von dem sich Sauber nach dem Rennen in Monza getrennt hatte. Heidfeld soll vor allem für den Japaner Kamui Kobayashi, der schon einen Vertrag für das kommende Jahr hat, ein Gradmesser sein. Der 24-Jährige hatte trotz seiner fehlenden Erfahrung den routinierten de la Rosa hinter sich gelassen.

Die Formel-1-Weltmeister der vergangenen 40 Jahre

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre. © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

“Mit etwas Distanz betrachtet, sind die beiden auf einem ähnlichen Niveau gefahren, denn im Qualifying-Duell steht es 7:7. Und genau das ist unser Problem. So können wir nur schwer einschätzen, wie gut dieses Fahrzeug wirklich ist“, sagte Sauber. Ein Formel-1-Anfänger könne unmöglich im ersten Jahr das Maximum bringen, dazu fehle ihm die Erfahrung. “Und wenn dann der zweite Fahrer in etwa gleich schnell ist, ist diese Situation nicht befriedigend.“

Heidfeld ist bei Sauber kein Unbekannter. Insgesamt sieben Jahre seiner Karriere war er für das Team aus Hinwil gefahren. Er bringt die Erfahrung aus 169 Rennen mit. Erst vor einem Monat hatte Heidfeld seinen Job als Mercedes-Ersatzfahrer gegen die Rolle als Testpilot für den künftigen Formel-1-Reifenlieferanten Pirelli getauscht. Nach dem Ausstieg von BMW am Ende der vergangenen Saison hatte Heidfeld keinen Job als Stammfahrer mehr bekommen.

dpa

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