Rosberg startet mit Crash in Melbourne - Hamilton vorn

Nico Rosberg in der Konzentrationsphase. Foto: Diego Azubel
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Nico Rosberg in der Konzentrationsphase. Foto: Diego Azubel
Nico Rosberg rast im Mercedes durch den Albert Park. Foto: Srdjan Suki
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Nico Rosberg rast im Mercedes durch den Albert Park. Foto: Srdjan Suki
Lewis Hamilton war im ersten Training in Melbourne vorne. Foto: Diego Azubel
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Lewis Hamilton war im ersten Training in Melbourne vorne. Foto: Diego Azubel
Begehrtes Fotomotiv: Sebastian Vettel. Foto: Diego Azubel
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Begehrtes Fotomotiv: Sebastian Vettel. Foto: Diego Azubel
Auch Ferrari-Star Sebastian Vettel muss sich auf die Neuerungen einstellen. Foto: Diego Azubel
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Auch Ferrari-Star Sebastian Vettel muss sich auf die Neuerungen einstellen. Foto: Diego Azubel
Kevin Magnussen und der gelbe Renault. Foto: Srdjan Suki
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Kevin Magnussen und der gelbe Renault. Foto: Srdjan Suki
Valtteri Bottas startet mit seinem Williams aus der Boxengasse. Foto: Diego Azubel
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Valtteri Bottas startet mit seinem Williams aus der Boxengasse. Foto: Diego Azubel

So wollte Nico Rosberg seine Jagd auf Lewis Hamilton nicht beginnen. Der gebürtige Wiesbadener kracht mit seinem Mercedes in die Mauer. Sebastian Vettel kommt bei schwierigen Wetterverhältnissen auch nicht in die Gänge. Dafür überrascht hinter Hamilton Nico Hülkenberg.

Melbourne (dpa) - Mit einem Crash hat Nico Rosberg seinen Auftakt in die neue Formel-1-Saison gründlich verpatzt. Auf dem regennassen Kurs im Albert Park von Melbourne verlor der Vize-Weltmeister Training die Kontrolle über seinen Mercedes und krachte in die Streckenbegrenzung.

Während sein Stallrivale Lewis Hamilton die Übungseinheiten zum ersten Grand Prix des Jahres in Australien beherrschte, war der 30-Jährige rund eine Stunde zum Nichtstun verurteilt. Nach dem Nachmittagstraining musste sich Rosberg mit einem enttäuschenden 15. Platz begnügen.

"Das war kein guter Start ins Wochenende für mich. Ich habe einfach zu viel beschleunigt, da hab ich mich vertan und die Kontrolle über den Wagen verlor", räumte Rosberg nach einem frustrierenden Tag ein.

Ein überraschend starker Nico Hülkenberg schnappte sich in seinem Force India bei dem sehr wechselhaften Wetter mit Windböen, Regen und dann wieder Sonnenschein den zweiten Platz. Sebastian Vettel musste sich im Ferrari an einem für alle Rennställe erkenntnisarmen Tag mit Rang acht begnügen. Pascal Wehrlein schloss sein zweites Freies Training als Stammpilot bei Manor auf Position zwölf ab.

Dass er sogar hinter dem Debütanten landen würde, hätte Rosberg zuvor sicher nicht gedacht. Nach 30 Minuten in der Nachmittagseinheit krachte der gebürtige Wiesbadener auch als Folge des Aquaplanings in die Mauer und demolierte die Frontpartie seines Rennwagens. Auf Geheiß des Motorsport-Weltverbandes FIA musste er seinen W07 auf dem Rasen abstellen. "Der Wagen schien mir okay, mal abgesehen von dem Frontflügel", wunderte sich Rosberg, nachdem er ausgebremst wurde.

Viele Runden drehte auch die Konkurrenz vor dem mit Spannung erwarteten neuen Qualifikationsmodus am Samstag nicht. Hamilton reichte sein Minimaleinsatz auf dem Asphalt aber zu den ersten beiden Bestzeiten des neuen Jahres. "Wir konnten zwar nicht viel fahren", erzählte der Titelverteidiger, "ich bin aber glücklich mit den Erkenntnissen, die ich aus meinen kurzen Sessions ziehen konnte."

An neue Erfahrungswerte war bei Vettel nicht zu denken. "Die einzige Erkenntnis ist, dass das Auto läuft, dass sich alles soweit gut anfühlt. Der Rest war ein bisschen verschwendete Zeit", haderte der Heppenheimer, der sich mit seiner "Margherita" erstmals mit Ferrari zum Weltmeister krönen will. "Die Bedingungen haben sich ständig geändert, da kann man nicht viel lernen."

Immer wenn Vettel auf die malerisch gelegene Strecke rausfahren wollte, gab es einen Wetterumschwung. Und mit den falschen Reifen rollt ein Formel-1-Pilot nicht auf den Asphalt.

Zu einer guten Zeit reichte es immerhin bei Hülkenberg. Aber auch bei ihm hielt sich der Erkenntnisgewinn extrem in Grenzen. "Aus heute kann man einfach nichts rausziehen, dafür war es zu unbeständig. In einer Minute hat's geregnet, dann war's wieder trocken. Man weiß einfach nicht genau, wo man steht", räumte der 28-Jährige ein. "Wenn es so ist wie heute, kann es eine kleine Wundertüte werden im Qualifying und auch am Sonntag. Weil wir dann nur wenig bis gar nichts über die Reifen wissen. Dann wird's schwierig."

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