150 Millionen Euro

Todt will Kostengrenze in der Formel 1

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FIA-Präsident Jean Todt

Sakhir - Jean Todt, Präsident des Automobil-Weltverbands FIA, will in der Diskussion um eine Kostenobergrenze in der Formel 1 eine Summe von 150 Millionen Euro pro Team durchsetzen.

„Die Königsklasse des Motorsports darf das kosten“, sagte der 68-jährige Franzose im Gespräch mit Auto Motor und Sport.

„Wenn die Einnahmen höher sind, machen die Teams Gewinn. Das wäre ein gesundes Modell“, sagte Todt. Derzeit laufen Gespräche für eine Deckelung ab 2015.

Ein Großteil der Teams arbeitet derzeit nicht kostendeckend. Um angesichts der Überlegenheit der Branchenführer Red Bull, Mercedes und Ferrari annähernd konkurrenzfähig zu bleiben, gehen sie über ihre finanzielle Belastungsgrenze hinaus. Bislang scheiterte die Durchsetzung des Plans immer wieder am Veto der großen Teams.

Todt sieht nun aber beste Chancen für die Einführung. „Aus allen meinen Diskussionen lese ich heraus, dass sich die Mehrzahl der Teams, die FIA und die Rechteinhaber eine Kostenbegrenzung wünschen“, sagte Todt.

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Zudem verteidigte der FIA-Chef die Einführung der verbrauchsärmeren Hybrid-Turbomotoren gegen die Kritik von Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und Fahrern wie Weltmeister Sebastian Vettel.

„Wir haben die Verantwortung, mit der Zeit zu gehen“, sagte Todt: „Es ist wichtig, dass die Formel 1 ihren Benzinverbrauch mit innovativer Technik reduziert. Wenn wir diesen Weg nicht gegangen wären, hätten sich einige Hersteller vielleicht verabschiedet. Ich bin mir nicht sicher, ob Mercedes geblieben oder ob Honda zurückgekommen wäre.“

SID

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