Deutschland-Rennen

Formel 1: Kameramann von Reifen getroffen

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Mark Webbers (v.r.) Reifen verletzte einen Kamermann.

Nürburgring - Ein Kameramann ist beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring von einem Reifen getroffen woren. Der Vorfall ereignete sich während eines Boxenstopps.

Der bei dem Zwischenfall in der Boxengasse von einem Reifen getroffene Kameramann hat neben einer Gehirnerschütterung anscheinend auch zunächst nicht näher definierte Knochenbrüche erlitten. Zudem klage der Mann über starke Schmerzen im Brustbereich, hieß es aus dem Strecken-Hospital. Er wurde mittlerweile ins Bundeswehr-Krankenhaus nach Koblenz transportiert.

Nach einem unplanmäßig langen Reifenwechsel hatte sich am Red Bull von Mark Webber das rechte Hinterrad gelöst und den Kameramann frontal getroffen. Gegen Red Bull läuft eine Untersuchung wegen „unsicherer Freigabe“.

Nach 24 Runden kam erneut das Safety Car auf die Strecke. Jules Bianchi hatte seinen Marussia nach einem kapitalen Motorschaden abgestellt, dabei aber offenbar keinen Gang eingelegt. Das Auto rollte führerlos rückwärts quer über die Strecke und wurde erst durch eine Werbebande gebremst.

In Führung lag nach 26 Runden weiterhin Sebastian Vettel vor dem Lotus-Duo mit Grosjean und Räikkönen. Mercedes hat erneut große Reifenprobleme, Hamilton und Rosberg kämpfen sich derzeit auf den Plätzen acht bzw. elf durch das Feld.

sid

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