Schlechteste Platzierung seit 2008

Ferrari-Boss setzt Vettel unter Druck

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Ratlosigkeit steht Vettel momentan ins Gesicht geschrieben. 

Suzuka - Ferrari-Teamchef Maurizio Arrivabene hat erstmals öffentlich den Druck auf den viermaligen Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel erhöht.

"Jeder von uns hat Ziele: ich, das Team und Sebastian. Und jeder, unabhängig davon, wer er ist, muss sich seinen Platz und sein Gehalt verdienen", sagte der Italiener am Freitag nach den Freien Trainings zum Großen Preis von Japan in Suzuka.

Vettel, der bei den Roten einen Vertrag bis zum Ende der kommenden Saison besitzt, durchlebt derzeit die wohl größte Krise seiner Formel-1-Laufbahn. Ob der 29-Jährige über 2017 noch für die Roten fahren wird, ließ Arrivabene daher offen: "Er hat einen Vertrag mit uns. Wir haben dieses Jahr und auch das nächste Jahr eine Arbeit zu machen. Im Laufe der Saison wird man dann sehen."

An Vettels Arbeitsethos hat Arrivabene nichts zu bemängeln. Vielmehr nehme der Deutsche seiner Meinung nach "manchmal zu viel auf sich. Manchmal muss man ihn dazu drängen, dass er sich auf die wichtigste Arbeit konzentriert. Er macht es, weil er sich vollkommen in diese große Familie eingebunden fühlt, die das Ferrari-Team ist", sagte der 59-Jährige, der bei der Konzern-Spitze selbst unter erheblichem Druck steht.

Seit 22 Rennen ist Vettel bereits ohne Sieg, in der Fahrer-WM belegt er vor dem 17. von 21 WM-Läufen am Sonntag (7.00 Uhr) nur den fünften Rang - schlechter platziert am Ende einer Saison war er zuletzt 2008 im unterlegenen Toro Rosso.

sid

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