Verletzter Kameramann

Ecclestone verschärft Sicherheitsvorkehrungen

+
Die Sicherheit aller soll im Vordergrund stehen!

Nürburgring - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone kündigt verschärfte Sicherheitsvorkehrungen an, nachdem beim großen Preis von Deutschland ein Kameramann von einem Reifen getroffen wurde.

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat angesichts der Verletzung eines Kameramanns in der Boxengasse beim Großen Preis von Deutschland angekündigt, die Sicherheitsvorkehrungen zu verschärfen. „In Zukunft werden alle unsere Kamerateams nur noch von der Boxenmauer filmen dürfen“, sagte der 82-Jährige der BBC. Am Sonntag hatte sich ein Hinterrad vom Auto des Red-Bull-Piloten Mark Webber gelöst und den Briten Paul Allen von der offiziellen Formel-1-Produktionsfirma FOM getroffen.

Der Kameramann erlitt Rippenbrüche und einen Bruch des Schlüsselbeins. „Ich stehe in engem Kontakt zu allen Beteiligten. Es klingt furchtbar, aber so etwas passiert. Der Reifen hätte jeden treffen können. Der Kameramann hat einfach zur falschen Zeit in die falsche Richtung geguckt“, sagte Ecclestone.

Zuvor hatte bereits Sebastian Vettels Red-Bull-Teamchef Christian Horner bessere Sicherheitsvorkehrungen gefordert. „Alle Mechaniker müssen Sicherheitskleidung und Helme tragen“, sagte der Brite: „Vielleicht müssen wir überlegen, ob das auch für die anderen Leute gelten sollte, die in der Boxengasse arbeiten.“

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

SID

Mehr zum Thema:

G7-Gipfel: Scheitern in letzter Minute verhindert

G7-Gipfel: Scheitern in letzter Minute verhindert

Räikkönen düpiert Vettel mit Fahrt auf die Pole

Räikkönen düpiert Vettel mit Fahrt auf die Pole

Sommerwetter in Deutschland: Ansturm auf Freibäder und Seen

Sommerwetter in Deutschland: Ansturm auf Freibäder und Seen

Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod retten

Wie Jäger mit Drohnen Rehkitze vor dem sicheren Tod retten

Meistgelesene Artikel

Managerin erklärt: Darum gibt es kaum Infos zu Schumis Zustand

Managerin erklärt: Darum gibt es kaum Infos zu Schumis Zustand

Formel 1: Teams wollen "vor sich selbst geschützt werden"

Formel 1: Teams wollen "vor sich selbst geschützt werden"

Sparzwang in der Königsklasse: Die Formel 1 will "gesünder" werden

Sparzwang in der Königsklasse: Die Formel 1 will "gesünder" werden

Schnellste Runde in Monaco: Vettel lässt Ferrari hoffen

Schnellste Runde in Monaco: Vettel lässt Ferrari hoffen

Kommentare