Ferrari stellt neuen Formel-1-Boliden vor

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Fernando Alonso

Berlin - Ferrari macht den Anfang und präsentiert als erstes Top-Team sein neues Auto. F150 heißt die neue "Rote Göttin". Die Frage ist: Wer hat diesmal das beste Auto?

F150, RB 7, MGP W02, MP4-26 - sie klingen wie aus “Star Wars“, doch sie stammen aus der Formel-1-Welt 2011. Wer hat den besten Rennwagen für die kommende Saison entworfen? Die Antwort wird womöglich erst am ersten Adventswochenende Ende November in Brasilien feststehen. Im italienischen Maranello will Ferrari schon an diesem Freitag um 10.00 Uhr das erste Ausrufezeichen setzen.

Als erstes der vermeintlichen Top-Teams präsentiert die Scuderia ihr neues Auto, mit dem Fernando Alonso im Kampf gegen Champion Sebastian Vettel & Co zum großen Gegenschlag ausholen will. “Wir haben in dieser Saison fünf Weltmeister auf der Strecke“, so der Spanier, um anschließend etwas überraschend nicht den aktuellen Champion als ärgsten Rivalen auszumachen. Sondern: “Wenn alle das gleiche Auto haben, ist der gefährlichste für mich immer noch Michael.“

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

F150 von Ferrari - ein Tribut an 150 Jahre Vereinigung Italiens - gegen MGP W02 - den neuen MercedesGP im zweiten Comeback-Jahr des mittlerweile 42 Jahren Rekordmeisters und seines deutschen Team- Widersachers Nico Rosberg. Die beiden lüften das Geheimnis um ihren neuen Dienstwagen am kommenden Dienstagmorgen in Valencia.

50 Minuten vor Mercedes stellt sich Titelverteidiger Vettel aus Heppenheim um 8.30 Uhr zum Testauftakt den Fotografen und Fernsehkameras. RB7 - so der Name von Vettels und Mark Webbers Wagen. Vor einem Jahr wartete Design-Genie Adrian Newey mit einem revolutionären Auto auf, das der Konkurrenz oft einen Frontspoiler voraus war. Macken und Malaisen allerdings inklusive. Und 2011?

Konkurrent Rosberg warnte bereits, die ersten Eindrücke überzubewerten. Eine Standortbestimmung gibt es für Mercedes nach Meinung des 25 Jahre alten Wiesbadeners erst nach der Qualifikation zum Großen Preis von Bahrain am 12. März. “Weil wir beim Testen ein komplett anderes Auto haben werden als in Bahrain“, erklärte Rosberg mit Blick auf die viergeteilten Tests, bei denen sich die Piloten nicht nur an die Reifen des neuen Exklusiv-Herstellers Pirelli gewöhnen müssen.

Auch der verstellbare Heckflügel und die Wiedereinführung des Energierückgewinnungssystems KERS sind 2011 neu. “Das Auto wird 2011 sicherlich komplexer“, schwante es bereits Alonso. Man verliere automatisch etwas an Konzentration, meinte der Spanier, der 2005 und 2006 mit Renault Weltmeister geworden war. Die Franzosen wollen als Lotus Renault den Etablierten die Suppe versalzen, hungrig auf Erfolg ist aber auch ein weiteres ehemalige Alonso-Team.

McLaren-Mercedes wird seinen MP4-26 allerdings als einziges Top- Team erst nach der ersten Testsession vorstellen - und wohl auch als einzige Mannschaft mit dem einst in der Formel 1 ebenso bekannten wie beliebten Ballyhoo. Auf dem Potsdamer Platz in Berlin wollen die Briten am 4. Februar mit den beiden Ex-Champions das Geheimnis lüften. Bis dahin ist der neue Ferrari schon eine Woche alt und für Oberboss Luca di Montezemolo, der wie sein Team nach beiden Titeln dürstet, steht schon vor dem ersten Vorhang fest: “Ich erwarte drei Teams, vielleicht vier, die 2011 an der Spitze mitfahren.“

dpa

Ferrari: Mythos auf vier Rädern

Ferrari: Mythos auf vier Rädern
Ein Mythos auf vier Rädern: Flitzer aus dem Hause Ferrari.  © dpa
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Attraktive Frauen und Formel 1 - das gehört zusammen. © dpa
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Schöne Frau, schönes Auto... © dpa
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Geballte Power auf vier Rädern. © dpa
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Ein Formel-1-Wagen als Kulisse für ein Fotoshooting. © dpa
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Auch in grau gibt der Sportwagen eine gute Figur ab. © dpa
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Davon täumen nicht nur Autofanatiker. © dpa
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Bei teuren Autos sind schöne Frauen nicht weit. © dpa
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Nicht nur der Ball ist rund... © dpa
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Ein Bild fürs Fotoalbum. © dpa
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Das Ferrari-Logo am Kühlergrill. © ap
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Ferrari-Fans vor einem Formel-1-Rennen. © dpa
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Ein Ferrari „oben ohne“. © dpa
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Tolle Frontpartie... © dpa
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Ein Rennflitzer in Aktion. © dpa
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Zwei Ferrari: einer für die Straße, einer für die Rennpiste.  © dpa
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Hat die Scuderia Ferrari etwa eine Rennfahrerin verpflichtet? © dpa
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Schnappschuss in der Boxengasse. © ap
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und Rennsport heute. © ap
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