F1 gedenkt der Opfer des Pariser Terrorangriffs

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Jean Todt verwies unglücklich auf die Vielzahl der Toten im Straßenverkehr. Foto: Alex Cruz

São Paulo (dpa) - Die Formel 1 wird unmittelbar vor dem Grand Prix von Brasilien am Sonntag der Opfer und Hinterbliebenen des Terrorangriffs von Paris gedenken.

Wie der Automobil-Weltverband FIA mitteilte, werden alle Piloten während der Fahrerparade ein schwarzes Armband als Zeichen der Anteilnahme tragen. Zudem werde der Lastwagen, der den Kurs in São Paulo mit den Fahrern entlang fährt, mit einer französischen Flagge mit schwarzer Schleife und dem Datum des Anschlags dekoriert sein. Das Auto soll vor Beginn des Rennens in den internationalen TV-Bildern zu sehen sein.

Der französische Automobil-Weltverbandschef Jean Todt hatte extrem betroffen auf die Angriffe reagiert. "Die ganze Welt kann nur schrecklich geschockt sein über das, was passiert ist", sagte er. Todt sorgte allerdings durchaus für Verstimmung. Für den Sonntag ist schon lange eine Viertel Stunde vor dem Grand Prix eine Schweigeminute reserviert, da der Welttag zum Gedenken der Verkehrstoten ansteht.

Todt verwies nach der Bekundung seiner Anteilnahme für die Opfer in Paris unglücklich auf die Vielzahl der Toten im Straßenverkehr. Man könne die Augen vor den Ereignissen in Paris, wo die FIA ihren Sitz hat, jedoch auch nicht verschließen, räumte er ein. Eine eigene Schweigeminute für die Opfer von Paris gibt es demnach nicht.

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