Ex-Schumi-Manager Weber erneut vor Gericht

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Michael Schumacher mit seinem früheren Manager Willi Weber.

Stuttgart - Der ehemalige Manager des Formel-1- Rekordweltmeisters Michael Schumacher, Willi Weber, kommt erneut wegen Untreue vor Gericht. Er soll mit Finanztricks gearbeitet haben.

Diesmal geht es um den Bankrott seiner früheren Stuttgarter Firma PPM Pole Position Marketing GmbH. Mit einem Finanztrick soll Weber die Firma 2004 zahlungsunfähig gemacht haben, um Forderungen von 1,2 Millionen Euro ins Leere laufen zu lassen. Die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen ihn und drei Frauen sei jetzt zugelassen worden, teilte das Landgericht Stuttgart am Dienstag mit. Der Termin für die Hauptverhandlung steht noch nicht fest.

Die Formel 1 2013: Alle Fahrer und ihre Autos

RED BULL RACING © Mark Thompson/Red Bull Racing
Dreifach-Weltmeister Sebastian Vettel (Heppenheim) fährt 2013 weiter im Red Bull, der Vertrag läuft bis 2014. © dpa
Teamkollege Mark Webber (Australien) hat noch einmal um ein Jahr verlängert. © Getty
MCLAREN © dpa
Für Lewis Hamilton fährt der 22 Jahre alte Mexikaner Sergio Perez. © ap
Routinier und Ex-Weltmeister Jenson Button (England) wird gefragt sein, er ist langfristig bis 2014 an den Rennstall gebunden. © Getty
FERRARI © dpa
Fernando Alonso (Spanien) wird den nächsten Angriff auf Vettel unternehmen. Er hat einen Vertrag bis 2016. © Getty
Felipe Massa (Brasilien) darf 2013 auch noch mal ran. © Getty
MERCEDES © dpa
Lewis Hamilton (England) statt Michael Schumacher. Der Brite ist vorerst drei Jahre an die Silberpfeile gebunden. © Getty
Nico Rosberg (Wiesbaden) bleibt, er hat einen Vertrag bis 2013. © Getty
LOTUS © dpa
Kimi Räikkönen (Finnland) wird als WM-Dritter 2012 noch mehr wollen. © dpa
Romain Grosjean (Frankreich) darf trotz seiner wiederholten Auftritte als Crashpilot wohl bleiben, ist aber noch nicht bestätigt. © dpa
WILLIAMS © Getty
Pastor Maldonado (Venezuela), Sieger in Barcelona, bleibt. Er bringt auch noch Geld aus Venezuela mit. © Getty
Bruno Senna ist raus, Testpilot Valtteri Bottas (Finnland) steigt zum Stammfahrer auf. © getty
FORCE INDIA © Sahara Force India
Paul Di Resta (Großbritannien) bleibt © getty
Adrian Sutil kriegt das zweite Cockpit © dpa
SAUBER © dpa
Die Schweizer treten mit einer neuen Paarung an. Nico Hülkenberg (Emmerich) wechselt von Force India zu Sauber. © dpa
Neben Nico Hülkenberg darf der 21-jährige Deübtant Esteban Gutierrez (Mexiko) ran. © dpa
TORRO ROSSO © dpa
Daniel Ricciardo (Australien) © getty
Jean-Eric Vergne (Frankreich) © getty
MARUSSIA © dpa
Hier ist alles neu! Timo Glock ist weg, für ihn ist Jules Bianchi da © Getty
Sein Kollege: Max Chilton © Getty
CATERHAM © dpa
Charles Pic (Frankreich), bisher Marussia, heuert bei dem anglo-malaysischen Team an. © getty
Giedo van der Garde ist sein Kollege © Getty

2008 war Weber in Koblenz wegen Anstiftung zur Untreue zu einem Jahr Haft auf Bewährung und zu einer Geldstrafe von 360.000 Euro verurteilt worden. Zudem musste er 360.000 Euro als Bewährungsauflage an gemeinnützige Vereine zahlen. Damals ging es um seine Firma PPM Pole Position Merchandising GmbH (Dierdorf im Westerwald), die Fanartikel der Rennfahrerbrüder Michael und Ralf Schumacher verkaufte.

Der 68-jährige Weber arbeitet heute nicht mehr als Manager, sondern als Agent für Michael Schumacher. Die drei mitangeklagten Frauen waren nach Angaben des Gerichts Geschäftsführerinnen der PPM GmbH sowie einer neuen Firma, über die die lukrativen Geschäfte der PPM abgewickelt wurden. Mit dem Kauf von 30 000 überteuerten Michael- Schumacher-Mützen soll Weber zudem Vermögen der PPM auf die neue Firma übertragen haben. Diese erhielt für die Fanartikel sechs Euro pro Stück, obwohl die Mützen nur 3,50 Euro wert gewesen seien.

dpa

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