Ecclestone: Weniger Formel-1-Rennen in Europa

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Bernie Ecclestone

Madrid - In Europa sollen nach Vorstellung von Bernie Ecclestone in Zukunft deutlich weniger Formel-1-Rennen stattfinden als bisher.

 “Ich denke, dass Europa in den kommenden Jahren mit fünf Rennen vorlieb nehmen muss“, sagte der Formel-1-Geschäftsführer der spanischen Sportzeitung “Marca“ (Dienstag). Für die Weltmeisterschaft im kommenden Jahr stehen im Kalender der Formel 1 acht Rennen in europäischen Ländern auf dem Programm.

“Ich glaube, dass Europa in jeder Hinsicht am Ende ist“, sagte Ecclestone. “Der Kontinent wird ein guter Platz für den Tourismus sein, aber nicht viel mehr. Europa gehört der Vergangenheit an.“ Der Brite gab eine keine Hinweise, welche europäischen Länder nach seiner Vorstellung künftig auf WM-Rennen verzichten sollen. Bereits für 2012 war das Türkei-Rennen gestrichen worden.

Bernie Ecclestone: Seine besten Sprüche

“Ich denke, wenn die Leute 100 werden, dann sollten sie anfangen, über die Pension nachzudenken. Ich bin da aber nicht sicher.“ (Formel-1-Chef Bernie Ecclestone) © Getty
“Wenn ich mitten in einem Grand Prix sterben würde - kein Problem! Mir wäre aber lieber, wenn es erst nach dem Zieleinlauf passiert.“ (Ecclestone über den Tod) © Getty
“Am Morgen nach meinem Tod - und die ersten zwölf Exemplare gehen ans Finanzamt.“ (Ecclestone auf die Frage, wann seine Autobiographie erscheint) © Getty
“Ich würde versuchen, eine 18-jährige Freundin zu finden.“ (Ecclestone auf die Frage, was er machen würde, wenn er noch mal 22 Jahre alt wäre) © Getty
“Ich denke, mit Demokratie bringt man den Laden nicht zum Laufen.“ (Ecclestone über sein Geschäftsprinzip) © Getty
“Ich würde auch als Blumenhändler versuchen, so gut wie möglich abzukassieren. Doch mein Herz hängt am Motorsport.“ (Ecclestone zum selben Thema) © Getty
“Wir sind nicht so etwas wie die Mafia, sondern wir sind die Mafia.“ (Ecclestone über seine langjährige Zusammenarbeit mit dem damaligen Weltverbandschef Max Mosley) © Getty
“Warum sollte ich Bodyguards nehmen? Von der einzigen Person, die mich unter Druck setzt, bin ich jetzt geschieden.“ (Ecclestone in Anspielung auf die Trennung von seiner Frau Slavica) © Getty
“Ich liebe es, nach Japan zu fliegen! Dort sind alle so groß wie ich.“ (Ecclestone vor einer Reise zum Japan-Grand-Prix) © Getty
“Bei manchen Auslaufzonen geht einem das Benzin aus, bevor man in die Streckenbegrenzung kracht.“ (Ecclestone zur verbesserten Sicherheit auf Formel-1-Strecken) © Getty
“Das einzig Gute an Olympia ist die Eröffnungs- und die Schlussfeier. Das ist eine tolle Show. Ansonsten ist es völliger Quatsch.“ (Ecclestone am Dienstag zu den Olympischen Spielen 2012 in seiner Heimatstadt London) © Getty

Seit einiger Zeit schon versucht die Motorsport-Königsklasse neue Märkte vor allem in Asien zu erschließen. In diesem Jahr war die Formel 1 erstmals in Indien gestartet, 2010 zudem zum ersten Mal in Südkorea zu Gast. Für die kommenden Jahre ist die Rückkehr in die USA geplant. 2014 fährt die Formel 1 im russischen Sotschi.

Die Formel 1 müsse flexibel sein und die Austragung von WM-Rennen in neuen Ländern ausprobieren, sagte Ecclestone. “Russland steht schon fest, da haben wir einen Vertrag.“ Aber auch Staaten wie Südafrika oder Mexiko kämen als mögliche Kandidaten infrage.

Da nicht mehr als 20 Rennen pro Saison gefahren werden sollen, dürfte die Expansion zu Lasten der Europa-Rennen gehen. “Mir gefällt es, neue Dinge auszuprobieren und zu schauen, wie sie sich entwickeln“, sagte der Formel-1-Chef.

dpa

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