Schmiergeldprozess

Ecclestone: "Wetten, dass es nicht passiert"

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Formel-1-Chef Bernie Ecclestone glaubt nicht, dass es tatsächlich zum Schmiergeldprozess gegen ihn vor dem Landgericht München kommt.

London - Formel-1-Chef Bernie Ecclestone glaubt nicht, dass es tatsächlich zum Schmiergeldprozess gegen ihn vor dem Landgericht München kommt.

„Wetten, dass es nicht passiert. Dinge passieren im Leben, man muss damit umgehen“, sagte Ecclestone auf einem Wohltätigkeitstermin in London, nachdem das Oberlandesgericht München am Freitag den Prozessauftakt für den 24. April angesetzt hatte. Die Staatsanwaltschaft wirft dem Briten Bestechung und Anstiftung zur Untreue des ehemaligen BayernLB-Vorstandes Gerhard Gribkowsky vor.

Für das Verfahren sind zunächst 26 Prozesstage bis einschließlich 16. September geplant. Dem Briten wird vorgeworfen, im Jahr 2006 rund 45 Millionen Dollar Bestechungsgeld an Gribkowsky gezahlt zu haben, damit dieser beim Verkauf der Landesbank-Anteile an der Formel 1 Ecclestones Wunschkandidat CVC als Käufer den Vorzug gibt. Gribkowsky hat vor Gericht zugegeben, das Geld erhalten zu haben und war dafür im Sommer 2012 zu achteinhalb Jahren Haft wegen Bestechung verurteilt worden.

Dagegen hatte Ecclestone die Bestechungsvorwürfe stets bestritten und versichert, er habe „nichts Illegales“ getan. In einem Zivilprozess in London hatte der Brite die Zahlungen an Gribkowsky zugegeben, aber darauf beharrt, dass dieser ihn unter Druck gesetzt habe. Dies hatte er auch als Zeuge im Prozess gegen Gribkowsky ausgesagt.

dpa

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