Kein Rennen auf dem Nürburgring

Ecclestone: Formel-1-Rennen in Deutschland "ist tot"

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Formel-1-Chef Bernie Ecclestone

Melbourne - Chefpromoter Bernie Ecclestone rechnet offenbar nicht mehr mit der Austragung eines Formel-1-Rennens in Deutschland in dieser Saison.

„Der Große Preis von Deutschland ist im Moment tot“, sagte der Brite dem englischen Independent: „Es gibt nicht mehr viel, was wir tun können.“

Der Grand Prix von Deutschland soll eigentlich am 19. Juli auf dem Nürburgring stattfinden. Die Verhandlungen stocken allerdings seit Wochen, weil die Betreiber in finanziellen Schwierigkeiten stecken und das von Ecclestone geforderte Antrittsgeld in Millionenhöhe nicht bezahlen wollen. Das Rennen hatte zuletzt immer für Verluste gesorgt. Auch eine Verlegung auf den Hockenheimring scheint nicht mehr realistisch zu sein.

Für die deutschen Piloten um den neuen Ferrari-Star Sebastian Vettel (27, Heppenheim) wäre es ein Schock, sollte der Rennzirkus in diesem Jahr erstmals seit 60 Jahren nicht in ihrer Heimat Halt machen. Dieses Horrorszenario sei „schade, um nicht zu sagen scheiße“, meinte Force-India-Pilot Nico Hülkenberg (27, Emmerich) stellvertretend: „Wir haben drei deutsche Fahrer und einen deutschen Hersteller in der Formel 1. Da steckt ganz viel Geschichte drin.“ Mercedes-Pilot Nico Rosberg gilt in dieser Saison mit seinem Teamrivalen und Titelverteidiger Lewis Hamilton (30, England) als Favorit auf die WM-Krone.

SID

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