Im Niedersachsenpokal

Rehden erwartet Drittligist Osnabrück zum Achtelfinale

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Voll fokussiert: Viktor Pekrul würde nur zu gern im Niedersachsenpokal-Achtelfinale gegen den VfL Osnabrück auflaufen. Wenn seine Adduktorenbeschwerden abgeklungen sind, „steht er auf jeden Fall im Kader“, stellt sein Trainer Wolfgang Schütte klar.

Rehden - Von Cord Krüger. Jetzt aber! Nachdem der erste Versuch des Niedersachsenpokal-Krachers zwischen dem BSV Rehden und dem VfL Osnabrück vor zwei Wochen buchstäblich ins Wasser gefallen war, ist in den Rehdener Waldsportstätten wieder alles angerichtet fürs Achtelfinal-Nachholspiel des Regionalligisten am Mittwochabend ab 19.00 Uhr gegen die Drittliga-Profis von Trainer Joe Enochs.

Dessen BSV-Kollege Wolfgang Schütte ist gespannt darauf, wie sich sein neu formiertes Team gegen den letztjährigen Tabellensechsten verkauft, spürt aber kein großes Lampenfieber.

„Natürlich wird es sehr schwer, dabei würden wir gern weiterkommen. Schließlich wissen wir um die Möglichkeiten, die dieser Wettbewerb bietet“, sagt der A-Lizenz-Inhaber mit Blick auf die später mögliche DFB-Qualifikation: „Aber die Vorfreude auf dieses Spiel vor toller Kulisse überwiegt – eindeutig.“ 

Auch Teammanager Thorben Geerken, zugleich neben Hugues M’bossa und Jacek Burkhardt einer der drei Co-Trainer, freut sich „riesig“ auf dieses Duell – und er sieht Rehdens Außenseiter-Rolle als Vorteil an: „Der Druck liegt auf jeden Fall bei Osnabrück. Viele seiner Fans reisen mit und wollen nach dem mäßigen Auftakt in der Liga jetzt etwas von ihrer Mannschaft sehen. Wenn wir 100 Prozent geben und alles abrufen, was wir in petto haben, ist einiges möglich.“

Auch Pekrul gibt sein Ok

Fast zu 100 Prozent in Bestbesetzung dürfen die Gastgeber den Lila-Weißen gegenübertreten – mit Ausnahme der Rekonvaleszenten Patrick Papachristodoulou und Lucas Lohmann sowie Stammkeeper Milos Mandic. Auch Rechtsverteidiger Viktor Pekrul gab vor dem Abschlusstraining sein Okay: Das jüngste 0:0 beim VfB Oldenburg hatte der 34-Jährige angeschlagen verpasst. „Das waren Beschwerden im Adduktorenbereich, aber Viktor hat die letzten Tage individuell gut gearbeitet und sich vom Physio behandeln lassen“, erläutert Schütte: „Wenn jetzt wieder alles in Ordnung ist, steht er auf jeden Fall im Kader.“

Falls nicht, macht dem 61-Jährigen der Auftritt seiner Defensive vom Sonntag in Oldenburg Mut: „Dass die Null stand, war ein Verdienst der ganzen Mannschaft – aber die Viererkette hat schon wirklich sehr gut gestanden.“

Im Sturm die Qual der Wahl

Der etatmäßige Kevin Njie hatte Pekruls rechte Abwehrseite übernommen, Augustino Canzian da Silva und Michael Wessel hielten das Abwehrzentrum dicht, und auf der linken Seite überzeugte Julian Stöhr. Dieses Quartett darf sich daher ebenfalls gute Einsatzchancen ausrechnen. Vorn hingegen hat Schütte die Qual der Wahl, denn auf Hurra-Fußball mit zwei Spitzen dürfte der Übungsleiter angesichts des klassenhöheren Gegners verzichten. 

Doch sowohl Francky Sembolo als auch Sturm-Kollege Addy-Waku Menga sind fit, der in der Regionalliga noch gesperrte Menga darf im Cup spielen. Beide Ex-Osnabrücker brennen darauf, gegen ihren einstigen Arbeitgeber aufzulaufen. „Ich warte die letzten Trainingseindrücke ab“, sagt Schütte. Er will aber nicht ausschließen, dass beide von Beginn an auflaufen: „Addy kann auch eine Station weiter hinten spielen.“

Gar nicht spielen können hingegen Osnabrücks Linksverteidiger Alexander Dercho wegen einer Knochenabsplitterung im Sprunggelenk, Mittelfeldmann Christian Bickel wegen eines Kreuzbandrisses und Bastian Schulz: Der Sechser erlitt beim jüngsten 3:3 gegen den Halleschen FC einen Sehnenriss im linken Oberschenkel. Zudem müssen sich die Gastgeber nicht mehr vor VfL-Angreifer Kwasi Okyere Wriedt fürchten. 

Der FC Bayern hat sich am Freitag den Stürmer geschnappt. Aber natürlich habe Osnabrück genügend Qualitäten, warnt Schütte. „Und die Tatsache, dass sie in der Liga nicht optimal gestartet sind, könnte ihre Motivation erhöhen, gegen uns im Pokal was fürs Selbstvertrauen zu tun.“ Dem will der Regionalligist konzentriert und kompakt entgegenwirken.

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