Aus zeitlichen Gründen nur noch Spieler des BSV Rehden II / Geske als Teammanager zurück

Daniel Gunkel hört auf – aber nur als Trainer

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Daniel Gunkel (l.) steht künftig nicht mehr an der Seitenlinie des BSV Rehden II – wohl aber sein bisheriger Co-Trainer Sascha Feldt. Gunkel belässt es bei der Rolle des Spielers.

Rehden - Irgendwann während dieser Vorbereitung ahnte Daniel Gunkel, dass das alles zu viel für ihn werden könnte: Der künftige Sport- und Fitnesskaufmann biegt mit seiner Ausbildung jetzt auf die Zielgerade ein, pendelt zwischen seinem Osnabrücker Arbeitsplatz und dem Zuhause in Rehden hin und her, dazu die Trainingsabende mit seiner Mannschaft – und als sich jetzt herauskristallisierte, dass die Familie Gunkel bald zu viert ist, zog der 36-Jährige als Spielertrainer des BSV Rehden II einen Schlussstrich. „Ich habe für mich eine Entscheidung getroffen – und so ist es gut.“

Gunkel klingt erleichtert, und Markus Kompp nimmt ihm den Entschluss nicht krumm: „Wir alle im BSV sind Daniel zu großem Dank verpflichtet, dass er so viel Verantwortung übernommen hat“, sagt Rehdens Sportvorstand mit Blick auf Gunkels Einsatz – als Mittelfeld-Antreiber des Regionalligisten seit Sommer 2013, als Spielertrainer der Zweiten seit Juli 2014 und als Interimscoach der Ersten im Herbst vergangenen Jahres.

Nun ist Schluss – aber nicht ganz: „Wenn meine Jungs und mein Nachfolger mich brauchen, bin ich da – als Spieler“, verspricht der Ex-Profi. Wer ihn auf der Trainerbank beerbt, steht noch nicht fest, „aber wir sind in guten Gesprächen“, schildert Kompp.

Gunkel könnte es als einer der ersten erfahren, denn er bleibt dem Team ja erhalten. „Ich danke dem Verein für das, was er mir hier ermöglicht hat – bis hin zum Einstieg ins Trainergeschäft. Und allen, die mich bisher so unterstützt und sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben“, hebt Gunkel hervor.

Jetzt gibt es aber erstmal Wichtigeres. Ehefrau Carla und er freuen sich auf ihr zweites Kind, das im März zur Welt kommen soll. Im Sommer drauf stehen dann seine Abschlussprüfungen für ein erfolgreiches Ende der Ausbildung an.

Die Rehdener Zweite bricht deshalb aber nicht auseinander, unterstreicht Kompp mit Blick auf die ersten Neuzugänge (wir berichteten gestern), den Verbleib von Co-Trainer Sascha Feldt – und die Tatsache, dass auch Teammanager Sören Geske nach einer Pause aus privaten Gründen wieder zurück im Team ist: „Es sieht wieder besser aus.“

ck

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