Rehden und Hildesheim siegten zuletzt dank zweier Traumtore – nun soll der Nachschlag her

Zauberer unter sich

Verpasste noch keine Liga-Minute: Rehdens Sechser Kamer Krasniqi (l.).
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Verpasste noch keine Liga-Minute: Rehdens Sechser Kamer Krasniqi (l.).

Rehden – Den bildlich dokumentierten Kabinenjubel garnierte Addy-Waku Menga bei Instagram mit den Hashtags „pureleidenschaft“ und „immerweiter“. Der 2:1-Sieg – mit dem der BSV Rehden den bis dato Spitzenreiter TSV Havelse gestürzt hatte – hat die Lust auf mehr geweckt. Das können die Schwarz-Weißen im Regionalliga-Heimspiel gegen den VfV 06 Hildesheim (Mittwoch/19.00 Uhr) beweisen. „Das Ziel muss sein, jetzt erst mal dranzubleiben“, betont Kamer Krasniqi: „Wir wollen schon unter die ersten Fünf kommen. Dafür werden wir aber weiter hart arbeiten.“

Coach Andreas Golombek ist erleichtert, dass gegen Havelse der erste Liga-Sieg herausgesprungen war: „Endlich haben sich die Jungs mal belohnt.“ Zwar habe er in den Vorwochen häufig Lob für die Leistungen seines Teams erhalten, „aber wenn man keine Punkte holt, macht es auch keinen Spaß.“

Grund zur Freude hatten zuletzt auch die Hildesheimer. Sie gewannen das Aufsteiger-Duell gegen den SV Atlas Delmenhorst mit 3:2. Jannis Pläschke hatte den Ball in den Winkel gezaubert und somit die Partie zugunsten des Teams von Trainer Benjamin Duda entschieden. „Ein Traumtor“, berichtet Golombek, der live dabei war.

Und mit Kunststücken kennen sie sich in Rehden aus. Schließlich hatte Addy-Waku Menga den Sieg gegen Havelse mit einem eingesprungenen Hackenlupfer-Treffer eingetütet. „Sensationell, wie Addy das gemacht hat“, staunt Teamkollege Krasniqi noch Tage später. „Ein absolutes Highlight“, sagt auch Golombek, der auch ansonsten ziemlich angetan war: „Die Jungs haben guten Fußball gespielt, das hat mir gefallen.“

Auch vom Gegner hat Golombek bei seinen Spielbeobachtungen einen „guten Eindruck“ gewonnen: „Hildesheim ist kein Team, das nur pöhlt“, weiß Golombek, der übrigens seine aktive Karriere beim VfV Borussia 06 Hildesheim ausklingen ließ und danach auch jahrelang den Club trainierte. Der Kontakt sei nie abgerissen, sagt der Fußballlehrer: „Aber ich bin immer dort Zuhause, wo mein Verein ist – und das ist der BSV Rehden.“

Bei den Schwarz-Weißen wirkt das von Golombek favorisierte flache 4-4-2-System immer homogener. Gerade das Doppeln im Zentrum funktionierte zuletzt gut. „Ich finde, dass uns das System sehr gut steht“, betont Krasniqi, der auf der Doppel-Sechs gesetzt ist und in dieser Spielzeit noch keine Liga-Minute verpasst hat.  wie

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