BSV-Trainer befürchtet keine negativen Auswirkungen auf die Mannschaft

Wnuck sucht, Rehden sucht und Oldenburg als Leckerli

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Szene aus dem Hinspiel: Rehdens Taiki Hirooka (am Ball) setzt sich gleich gegen drei Oldenburger durch. ·

Rehden - Von Arne Flügge. Ob beim Bäcker um die Ecke oder beim täglichen Training in den Waldsportstätten: „Ich werde viel darauf angesprochen“, sagt Björn Wnuck über die Entscheidung, dass er nach der Saison nicht mehr Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden sein darf.

Doch das wird den 29-Jährigen nicht davon abhalten, sich jetzt in den nächsten Wochen weiter voll auf seine Arbeit zu konzentrieren. Bereits am Sonntag (15.00 Uhr) steht das schwere Auswärtsspiel beim VfB Oldenburg an.

Parallel geht für Wnuck natürlich die Suche nach einem Trainerposten weiter. Auch der Verein befindet sich bereits in intensiven Gesprächen mit einem neuen Coach. Vollzug könnte bei Einigung bereits schnell gemeldet werden.

Soweit ist es bei Wnuck noch nicht. „Das Ganze kommt doch jetzt erst in Bewegung“, sagt der Coach. Und es hat auch bereits eine erste Anfrage gegeben. Details will der Trainer aber nicht verraten. „Wir müssen abwarten, was die Zeit bringt“, erklärt er.

Schließlich hat er in Rehden noch einen Job zu erledigen – und den will er bis zum Ende mit der gleiche Akribie, dem gleichen Ehrgeiz und dem gleichen Engagement verrichten. Und Wnuck ist sicher, dass sich die Situation nicht negativ auf die Mannschaft auswirken wird. Natürlich habe es bei ihm und in der Mannschaft im ersten Moment eine gewisse Traurigkeit gegeben, „doch das ist jetzt okay. Manchmal kann auch etwas entlastend wirken, wenn Klarheit herrscht. Es kann angenehm sein. So empfinde ich das auch.“ Die Oldenburger waren vor kurzem in einer ähnlichen Situation, als Trainer Alexander Nouri bekanntgab, dass er den Club trotz eines Vertrages bis 2016 verlassen und zu Werder Bremen wechseln wird.

Oldenburg steckte diese Nachricht gut weg und verbreitete zuletzt mit einem 8:0 gegen Goslar und einem 4:1 beim in der Rückrunde noch ungeschlagenen FC Norderstedt Angst und Schrecken in der Liga. „Oldenburg hat eine absolut gute Truppe“, weiß Wnuck. Sein Team hingegen schwächelte nach fünf Spielen ohne Niederlage zuletzt und unterlag Braunschweig II mit 1:3. „Wir werden sicherlich auch gegen Oldenburg wieder Fehler machen, denn wir wollen Fußball spielen. Es wird aber darum gehen, dass wir sofort umschalten müssen, um die Fehler wieder gutzumachen – und das im höchsten Tempo“, fordert der Rehdener Coach. Schließlich habe der VfB Oldenburg eine noch höhere Qualität als Braunschweig: „Und sie werden Fehler noch brutaler bestrafen, wenn wir nicht aufpassen.“

Auf der anderen Seite will der BSV Rehden, bei dem Kevin Artmann in die Startelf zurückkehrt und Viktor Pekrul wieder fit ist, selbst Nadelstiche setzen. „Dabei müssen wir unsere Geschwindigkeit nach vorn ausspielen“, so Wnuck.

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