BSV Rehden empfängt am Sonntag Werder II

Wnuck greift durch: Interne Strafe für „Sünder“ Kifuta

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Rehdens Offensivmann Kiala Kifuta wurde nach seiner Spuck-Attacke vom Verein intern mit einer Strafe belegt. ·

Rehden - Von Arne Flügge. So recht weiß Trainer Björn Wnuck noch immer nicht, was da in seinen Spieler Kiala Kifuta gefahren war. Der Offensivspieler von Fußball-Regionalligist BSV Rehden hatte im Heimspiel gegen Victoria Hamburg beim Stand von 3:0 kurz vor Schluss die Rote Karte gesehen, nachdem er einen Gegenspieler angespuckt haben soll.

Eine Aktion, die Wnuck natürlich nicht duldet. Und daher wurde Kifuta jetzt vom Verein mit einer saftigen Strafe belegt. Wie die aussieht, wollte der Trainer gestern nicht preisgeben: „Das bleibt intern.“

Wie lange Kifuta obendrein gesperrt sein wird, stand bis gestern Abend noch nicht fest. „Uns liegt noch keine Mitteilung des Sportgerichts vor“, sagte eine Sprecherin des Norddeutschen Fußball-Verbandes.

Zum Rückrundenauftakt am Sonntag (15.00 Uhr) in den Waldsportstätten, wenn der BSV Rehden zum Topspiel den SV Werder Bremen II empfängt, wird der pfeilschnelle Außenläufer auf jeden Fall fehlen. Wer Kifuta ersetzen soll, darüber ist sich Wnuck noch nicht schlüssig. „Es gibt da verschiedene Modelle, die ich im Training noch durchspielen werde“, will Wnuck die letzten Trainingseindrücke nutzen, um sich ein endgültiges Bild zu machen.

Das gilt auch für die Frage, ob Dominic Krogemann weiter neben Michael Wessel in der Innenverteidigung spielt, oder ob Wnuck gegen Werder lieber auf die Erfahrung und die enorme Kopfballstärke von Stefan Heyken bei Standards setzt. Auch ist noch offen, wer stürmt: Alexander Neumann oder doch wieder Francis Banecki?

„Jeder einzelne Spieler und jedes Modell hat seine Vorzüge“, weiß der BSV-Coach – und kündigt an: „Ich werde alle meine Überlegungen in einen Topf werfen, kräftig rühren und sehen, dass das Leckerste dabei herauskommt.“

Ein Appetithappen ist die Partie ohnehin. Werder ist mit 30 Punkten Fünfter, Rehden mit 29 Zählern Sechster. Der Sieger beißt sich oben richtig fest. „Es wären in der Tat drei brutal wichtige Punkte für uns, wenn wir das Spiel gewinnen sollten“, sagt Wnuck.

Bereits beim 2:2 im Hinspiel hatte Rehden die Bremer am Rande einer Niederlage, musste sich am Ende aber trotz zweimaliger Führung mit dem Remis begnügen. „Das war schon ein bisschen ärgerlich“, erinnert sich der Rehdener Trainer.

Am Sonntag allerdings werden die Karten neu gemischt. Und dabei wollen die Rehdener ihre Heimstärke in die Waagschale werfen. 20 der 29 Punkte wurden daheim geholt. „Wir treten zu Hause noch gefestigter und geschlossener auf“, weiß Wnuck. Das solle sich nun gegen die Bremer fortsetzen. Denn gegen Werder wartet auf die Gastgeber eine ganz schwere Aufgabe. „Das ist eine der spielstärksten Mannschaften der Liga“, hat der Coach erkannt. Er weiß aber auch um die Schwachstellen der Hanseaten. „Sie haben im Laufe der Hinrunde das eine oder andere Gegentor gefressen. Dafür gibt es Gründe.“ Welche das sind, wollte Wnuck im Vorfeld nicht verraten: „Ich möchte mir nicht zu sehr in die Karten schauen lassen.“

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