BSV Rehden II startet morgen gegen Stelingen in die Relegation zur Landesliga

Wnuck: „Das ist ein toller Bonus für die Jungs“

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Dieses Team will in die Landesliga! Der BSV Rehden II (hinten von links) mit Gunnar Ottemann, Lulzim Berisha, Tomasz Tomasik, Marc Schilling, Spielertrainer Björn Wnuck, Mannschaftskapitän Tim Becker, Tobias Grube, Lennart Schilling sowie vorn von links: Jannes Patera, Thomke Dießelberg, Patrick Fröhling, Arne Oehlmann, Erdal Ölge, Jan Meyer, Piotr Skitek und Josip Tomic kämpft in der Relegation um den Aufstieg. Es fehlen Mark Roshop, Michael Runge und Irfan-Javiad Cheema. ·

Rehden - Es ist Björn Wnuck zu wünschen, dass er eine Flat-rate oder zumindest einen Telefonvertrag mit vielen Inklusivminuten hat. Wenn nicht, dürfte es teuer werden, denn der Trainer des Fußball-Bezirksligisten BSV Rehden II wird in den nächsten Tagen ziemlich oft am Hörer hängen.

Es sind Spionage-Gespräche, die der 28-Jährige führt. Er will möglichst viel über Rehdens drei Gegner in der Relegation zur Landesliga erfahren, die morgen (15 Uhr) für den Vizemeister der Bezirksliga 1 mit einem Heimspiel gegen den TSV Stelingen beginnt.

Da lohnt sich für Wnuck beispielsweise ein Anruf bei Walter Brinkmann. Der Coach hat mit seinem TuS Sulingen im Viertelfinale des Bezirkspokals gegen Stelingen gespielt – und den Zweiten der Bezirksliga 2 mit 3:1 besiegt. „Ich habe auch gelesen, dass Stelingen die letzten zehn Spiele gewonnen hat“, sagt Wnuck. Über die anderen Gegner (FC Eldagsen und SC Harsum) weiß der Rehdener Spielertrainer nur, „dass sie in ihrer Bezirksliga alle mehr Punkte geholt haben als wir“. Den Rest muss er erfragen, weil seine gewohnte Vorgehensweise nicht möglich ist. „Ich habe mir in der Bezirksliga viele Gegner selbst angeguckt, das geht ja jetzt nicht mehr. Da wird die Spielvorbereitung natürlich schwierig“, meint Wnuck und ergänzt: „Ich mache das Step by Step, jetzt ist erst mal Stelingen ganz intensiv dran.“

Dass sein BSV tatsächlich um den Aufstieg in die Landesliga spielt, weiß Wnuck erst seit Dienstag. „Am Anfang der Saison hieß es, dass es keine Relegation gibt. In den vergangenen Wochen hat sich die Situation dann verändert. Die ganze Nummer hat uns alle ein bisschen überrumpelt“, erinnert er sich. Wegen diverser Insolvenzanträge in der Regionalliga und Rückzügen in der Oberliga gibt es keinen Absteiger aus dem Bezirk Hannover in die Landesliga und dort deshalb einen freien Platz. Die Aufstiegsrunde zur Landesliga, zunächst nur vorsorglich angesetzt, ist dadurch nun ein Ernstfall. Der Sieger aus der Vierergruppe darf hoch, vielleicht sogar auch der Zweite. Voraussetzung dafür: Der SV Arminia Hannover setzt sich in seiner Relegation durch und verlässt die Landesliga in Richtung Oberliga.

Wie auch immer die Chance auf den Aufstieg letztlich auch zustandekam: Der BSV Rehden freut sich darüber und will sie ergreifen – obwohl die Landesliga nur ein Derby gegen den TuS Sulingen und statt vieler kurzer Wege viele weite Fahrten bieten würde. „Wir haben in der Mannschaft demokratisch abgestimmt, ob wir es machen wollen – es gab ein klares Votum dafür“, erzählt Wnuck.

Auch der Vorstand und Erstherren-Trainer Predrag Uzelac tragen die Entscheidung voll mit, betont der Zweitherren-Coach: „Der Tenor ist: Das ist ein toller Bonus und eine klasse Erfahrung für meine Jungs. Wir haben nichts zu verlieren, aber jede Menge zu gewinnen. Und Predrag hat es auch befürwortet, weil seine Spieler, die bei uns aushelfen, in der Landesliga noch mehr gefordert würden. Die Verzahnung mit der Ersten hat aber schon in dieser Saison super geklappt. Ich habe da aus sportlicher Sicht keine Bedenken.“

Auch in den Relegationsspielen wird Wnuck Verstärkung aus der U 19 (Bezirksliga-Meister) und dem Regionalliga-Kader bekommen – wen er einplanen kann, steht noch nicht endgültig fest. Anbieten würden sich etwa Erdal Ölge und Alexander Burgardt, die nicht festgespielt sind – anders als Tim Becker. Der Stammkeeper und Kapitän der Zweiten darf wegen seiner Aushilfsdienste in der Ersten in der kompletten Relegation nicht mitmachen. „Das tut mir leid für Tim. Er war während der gesamten Saison ein Leader und Leistungsträger und muss jetzt zugucken, wenn es um die Wurst geht.“ Statt Becker steht (wie zuletzt in Seckenhausen) Routinier Marc Schilling zwischen den Pfosten. Eine richtig gute Alternative, findet Wnuck: „Marc ist ein Klasse-Keeper mit viel Erfahrung. Auch ohne regelmäßig zu trainieren, kann er seine Topleistung bringen.“ · mr

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