Viele Fragezeichen vor Rehdens heutigem Pokalduell gegen Cloppenburg

Wer wird fit für den Hit?

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Möglicherweise kommt es heute wieder zum Duell zwischen Rehdens Stürmer Kiala Kifuta (rechts) und Cloppenburgs Außenverteidiger Tim Hofmann. Der kongolesische Offensivmann ist – auch in Anbetracht der prekären Personallage – gesetzt.

Rehden - Von Cord Krüger. Die Großwetterlage über den Waldsportstätten erweckt nicht unbedingt den Eindruck hochgradiger Anspannung. Zwar erwartet der BSV Rehden heute Abend um 19 Uhr den BV Cloppenburg zum Viertelfinale um den Niedersachsenpokal und damit zu einem K.o.-Spiel, doch Stefan Heyken wirkt gelassen: „Insgesamt standen wir doch ganz gut und kompakt“, urteilte der BSV-Abwehrchef in Erinnerung an das Liga-Duell bei eben jenem BVC am Sonntagnachmittag.

Zwar bedauerte er mit Blick auf das Gegentor zum 1:1, „dass wir den Gegner durch einen Fehler wieder stark gemacht haben, aber vielleicht sind wir jetzt ja besser darauf eingestellt. Mit ein bisschen Glück hätten wir schon in Cloppenburg gewonnen. Ich denke schon, dass jetzt bei uns zu Hause etwas möglich ist.“

Bleibt nur die Frage, wie die Gastgeber ihre momentane Personalnot kompensieren können. Zum Pokal-Achtelfinale bei Oberligist SSV Jeddeloh vor einer Woche war Rehden nur mit einem 15-Mann-Kader angereist, am Sonntag in Cloppenburg saßen gar nur drei Feldspieler auf der Bank. Der trockene Kommentar von Co-Trainer Jacek Burkhardt („Wir dürfen doch eh nur dreimal wechseln“) konnte Chefcoach Predrag Uzelac kaum aufheitern: „Das war keine einfache Aufgabe. Mit dem Einsatz von Gökhan Aktas und Marius Winkelmann sind wir schon ein Risiko eingegangen.“ Doch die beiden seit Monaten verletzten Mittelfeldmänner überzeugten. Zudem erlaubte der Einsatz von Winkelmann als „Sechser“ das Vorziehen seines Vertreters Danny Arend ins offensive Mittelfeld. „Man hat gemerkt, dass Danny dadurch mehr nach vorn tun konnte – und als ich ins Spiel gefunden habe, lief es für mich auch ganz gut“, urteilte der 22-jährige Winkelmann nach seinem ersten Startelf-Einsatz seit dem 9. Mai, als er sich im Auftritt beim VfR Neumünster einen vierfachen Bänderriss zugezogen hatte. Am Sonntag ärgerten ihn „meine anfänglichen Fehlpässe“, heute will er diese Quote reduzieren.

Derweil treiben Uzelac ganz andere Sorgen um. Ob Kapitän Kevin Artmann seine Adduktoren-Probleme vom Sonntag bis heute abgeschüttelt hat, vermochte er bisher ebenso wenig zu beantworten wie die Frage, ob Florian Stütz, der an denselben Beschwerden laboriert, grünes Licht gibt. „Hinter Artmanns Einsatz steht ein dickes Fragezeichen. Ob es bei ihm geht, werden wir erst im letzten Moment wissen“, sagte der 47-jährige Uzelac nach einem Telefonat mit seinem Capitano.

Immerhin ist der zuletzt fehlende Alexander Neumann nach seinen „Flittertagen“ wieder zurück. Womöglich kehrt er ins Sturmzentrum zurück, und Kollege Kiala Kifuta nimmt wieder die rechte Seite ein – es sei denn, Younes Chaib meldet sich nach seiner muskulären Verletzung wieder fit.

Fragen über Fragen also vor dem heutigen Pokal-Hit, dessen Sieger im Halbfinale und so bereits mit einem Bein im DFB-Pokal stünde: Beide Finalisten des niedersächsischen Pokals dürfen in der ersten Hauptrunde auf Bundesebene starten.

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