Goslars Trainer Mario Block im Interview

„Wir sind nicht die Übertruppe!“

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Wenn Trainer Mario Block etwas zu sagen hat, hören die Spieler des Goslarer SC genau hin.

Goslar - Keine Frage, der Goslarer SC gehört zu den ganz großen Überraschungsmannschaften in der Fußball-Regionalliga Nord.

Nach acht Spieltagen führt die Mannschaft von Trainer Mario Block mit 17 Punkten die Tabelle an – vor so renommierten Clubs wie VfL Wolfsburg II, Werder II oder dem TSV Havelse. Für den 41-jährigen SC-Coach natürlich ein gutes Gefühl, doch Block wird auch im Interview mit dieser Zeitung nicht müde, zu betonen: „Das ist nur eine Momentaufnahme.“

Herr Block, Tabellenführer nach acht Spieltagen – was zeichnet Ihre Mannschaft aus?

Mario Block: Wir haben eine wirklich intakte Mannschaft mit gutem Teamspirit, die charakterlich eng zusammensteht. Wir haben eine gute Mischung aus jung und alt gefunden. Und natürlich haben wir durch unsere Neuzugänge auch fußballerische Qualität dazubekommen.

Gleichwohl warnen Sie davor, jetzt abzuheben.

Block: Und das aus gutem Grund. Sicher, wir stehen jetzt da oben. Und das ist schön. Und wenn man da steht, möchte man am liebsten auch dort bleiben, das ist doch klar. Doch ich sage immer: Es ist nur eine Momentaufnahme, die wir gerne mitnehmen. Wir sind aber nicht der Topfavorit. Und dessen sind wir uns auch bewusst.

Dem Umfeld in Goslar auch?

Block: Nach unserer Niederlage jetzt in Norderstedt hat die Zeitung geschrieben, dass meine Zurückhaltung jetzt endlich Berechtigung finden würde. Erst wurde anfangs nur auf uns herumgehackt. Dann, als es gut gelaufen ist, besser als wir erwartet hatten, waren wir plötzlich die Favoriten. Ich bleibe dabei: Wir haben eine gute Mannschaft, aber wir sind auch realistisch genug, die Situation einzuschätzen. Wir sind nicht die Übertruppe!“

Am Sonntag kommt der BSV Rehden nach Goslar. Wie stark schätzen Sie den Gegner ein?

Block: Sehr, sehr stark. (Pause). Wollen Sie noch mehr hören?

Gerne!

Block: Rehden hat eine richtig gute Mannschaft. Sie haben einen Banecki und jetzt auch noch Ex-Profi Gunkel geholt. Das sind alles große, kantige und gefährliche Spieler. Rehden hat jetzt zwölf Punkte bei einem Spiel weniger. Gewinnen sie das, sind sie bei 15 – und damit gar nicht so weit von uns weg. Es wird ganz, ganz schwer.

Ein Duell auf Augenhöhe also?

Block: Ja, das würde ich so sagen. Definitiv.

Wie wollen Sie Rehden schlagen?

Block: Glauben Sie doch bitte nicht, dass ich Ihnen das sage. Dann könnte ich ja gleich Post zum Rehdener Trainer schicken. Aber ich habe mir wirklich noch keine abschließenden Gedanken gemacht. Wir wissen, dass wir auf eine Mannschaft mit großer Qualität treffen. Und gegen die gilt es für uns zu bestehen. Es wird ein heißes Duell. flü

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