Rehdens Mittelfeldspieler meldet sich zurück

Winkelmann – so wertvoll wie früher

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Mittendrin statt nur dabei: So fühlt sich Rehdens Mittelfeldspieler Marius Winkelman (2.v.l.) am wohlsten. ·

Rehden - Es liegen keine einfachen Monate hinter Marius Winkelmann. Und vielleicht, das deutete er nach dem 2:2 bei Werder Bremen II an, war der Mittelfeldspieler von Fußball-Regionalligist BSV Rehden auch ein wenig verwöhnt gewesen. Im Winter vom VfB Oldenburg gekommen, hatte sich der 21-Jährige auf Anhieb einen Stammplatz als „Sechser“ erkämpft. Dann im Frühjahr der vierfache Bänderriss im Sprunggelenk – Pause.

Winkelmann kämpfte sich zurück, doch mittlerweile waren andere nachgerückt. Eine Stammplatzgarantie gab’s nicht mehr. Der Fußballer fand sich häufiger auf der Bank wieder. „Das war schon ungewohnt für mich. Das kannte ich in Rehden gar nicht“, räumt Winkelmann ein.

Klar, dass er unzufrieden war, „doch ich habe nicht aufgegeben, im Training immer Gas gegeben“.

Dieser Einsatz hatte ihn nun gegen Werder II zurück in die Startformation gespült. Und als zweiter „Sechser“ neben Daniel Gunkel machte Winkelmann ein Riesenspiel und belohnte sich mit dem Tor zur 2:1-Führung. „Ich habe mich zurückgekämpft und bewiesen, dass ich der Mannschaft helfen kann. Ich hoffe, dass es nun so bleibt. Ich muss einfach weiter meine Leistung bringen. Dann werde ich auch wieder meine Chance bekommen“, meint der Dauerläufer – und hofft damit natürlich morgen im Heimspiel gegen Norderstedt wieder auf einen Platz in der Startformation.

Lob zumindest erhielt der Rehdener schon mal von seinem Trainer: „Marius hat wirklich stark gespielt und sich für diesen Aufwand auch belohnt“, sagte Björn Wnuck. · flü

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