Artmann und Mandic könnten morgen im Duell bei Hannover 96 II auflaufen

Werder-Doc Heitmann lindert Rehdens Leiden

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Wieder da: Kapitän Kevin Artmann ließ sich unter der Woche auch vom Werder-Arzt Dr. Philipp Heitmann behandeln und steht morgen wahrscheinlich wieder im Rehdener Kader. ·

Rehden - Von Cord Krüger. Die beste Nachricht für alle Fans des BSV Rehden zuerst: Kevin Artmann hat es doch nicht so schlimm erwischt wie zunächst befürchtet. Rehdens Kapitän, der am Samstag im Spiel gegen den SV Wilhelmshaven (1:0) nach 77 Minuten verletzt vom Platz musste, hat doch keinen Muskelfaserriss davongetragen.

Es besteht also Hoffnung auf seinen Einsatz im morgigen Auswärtsspiel bei Regionalliga-Konkurrent Hannover 96 II ab 14 Uhr im Ricklinger Beekestadion.

Vor zwei Wochen in Wolfsburg hatte Artmann wegen einer Einblutung im rechten Knie aussetzen müssen, gegen den SVW lief er wieder auf, „aber er hat auf die Belastung reagiert“, schildert BSV-Trainer Björn Wnuck. Es folgten Ultraschall- und Elektrotherapien sowie Einzelschichten auf dem Laufband; zudem hat der 27-Jährige noch einen alten Bekannten aus gemeinsamen Werder-Zeiten aufgesucht: Dr. Philipp Heitmann, Arzt im Leistungszentrum der Bremer. Jetzt müssen Artmann und Wnuck bis zum heutigen Abschlusstraining abwarten. „Hinter Kevin steht noch ein Fragezeichen“, sagt der BSV-Coach.

Auch Milos Mandic ließ sich vorsichtshalber einen Termin beim Werder-Doc geben: Dem Torwart machte zu Beginn der Woche eine Reizung im Knie zu schaffen, aber der Einsatz des Stammkeepers scheint nicht gefährdet. „Gott sei Dank konnte ,Milo‘ schon wieder mittrainieren. Gegen Hannover sollte das für ihn kein Problem sein“, atmet Wnuck auf.

Ebenfalls genesen: der zuletzt gegen Wilhelmshaven erkrankt ausgefallene Alexander Neumann, der inzwischen wieder auf dem Übungsgelände der Waldsportstätten steht.

Für Jeff-Denis Fehr gilt das mindestens eine Woche lang nicht mehr. Der Flügelspieler war im Training bei einem Duell mit Bryan Jordan umgeknickt. Konsequenzen: Bänderdehnung im rechten Knöchel, Schiene, eine Woche Pause und einiges an verpasstem Praxis-Unterricht zum Thema Spielaufbau: „Gegen Wilhelmshaven haben immerhin schon wieder unsere Defensiv-Mechanismen gegriffen. Trotzdem hat man noch gesehen, dass wir nach der hohen Niederlage in Wolfsburg völlig verunsichert waren“, zeigte Wnuck Verständnis für einige Stockfehler und Fehlpässe. „Dadurch kamen wir oft nur bis ins zweite Drittel des Feldes.“

Nun stand wieder die Stärkung der Offensive auf dem Stundenplan – und da wollte Wnuck nichts verpassen: So war es ihm „wichtiger, am Mittwoch mit den Jungs zu trainieren“, als sich das Nachholspiel des FC St. Pauli II gegen Hannover 96 II anzusehen. Denn die Stärken des Teams von Trainer Sören Osterland kennt der 29-Jährige auch so: „Bei Hannover lief in der Hinrunde nicht alles nach Wunsch, so dass im Winter noch mal nachgerüstet wurde“, sagt der BSV-Trainer unter anderem über den Drittliga-erfahrenen Stürmer Roman Prokoph, „der ja schon einiges erlebt hat“. Auf der anderen Seite hütet er sich davor, die Mittelfeld-Youngster Yannik Schulze, Tim Dierßen und Sebastian Ernst zu unterschätzen: „Das sind durchweg gute Leute.“

Doch denen steckt noch ein harter Mittwochabend in den Knochen – Vorteil BSV? Vielleicht. „Eine englische Woche ist bei einem so kleinen Kader nie einfach“, gab jedenfalls Trainer Sören Osterland mit Blick auf das 0:1 im Nachholspiel beim FC St. Pauli II zu bedenken, als er in der Defensive improvisieren und seine beiden Abwehrspieler Tobias Fölster (Trainingsrückstand nach Meniskus-OP) und Tim Wohlfahrt (muskuläre Probleme) ersetzen musste. Ihr Einsatz ist auch morgen fraglich.

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