Viele Ausfälle – und kein Ende in Sicht

Lahyani vergrößert das Rehdener Lazarett

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Khalid Lahyani und Dr. Andreas Schlüsche.

Rehden - Es geschah 25 Minuten vor Schluss: Khalid Lahyani blieb nach einem Zweikampf liegen, hielt sich den linken Knöchel, biss nach der Behandlung noch eine Weile auf die Zähne – doch dann musste der defensive Mittelfeldmann des BSV Rehden vom Platz. Nach dem Abpfiff humpelte er – gestützt von Mannschaftsarzt Dr. Andreas Schlüsche – in die Kabine. Nun droht er, das ohnehin umfangreiche Rehdener Lazarett zu vergrößern. Unmittelbar vor dem Anpfiff hatte zudem festgestanden, dass Mittelfeldrenner Danny Arend wegen einer Oberschenkelzerrung nicht auflaufen kann.

Doch die lange Liste der Ausfälle will Rehdens Trainer Andreas Petersen nicht als Alibi für die aktuelle Durststrecke des Regionalliga-17. gelten lassen. „Verletzungen wie die von Kevin Artmann oder Stefan Heyken bedeuteten einen Qualitätsverlust – aber daran wird sich so bald nichts ändern“, dämpfte der Coach alle Hoffnungen auf eine schnelle Genesung von Kapitän und Abwehrchef. „Aber da müssen andere Mannschaften genauso durch.“ Auch Torwart Milos Mandic nimmt jetzt den Rest des Kaders in die Pflicht: „Die elf Mann, die heute auf dem Platz standen, haben für sich den Anspruch, Regionalligaspieler zu sein. Dann müssen wir das auch zeigen!“ Zusammenrücken im Abstiegskampf ist also angesagt – und das Hoffen auf (personell) bessere Zeiten.

ck

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