Rehdens „spezielles“ Finale unter Corona-Bedingungen

Viel zu bedenken für die Helfer

Kompliment an den BSV Rehden: Es war ein sehr gut organisierter und diszipliniert durchgeführter Finaltag.
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Kompliment an den BSV Rehden: Es war ein sehr gut organisierter und diszipliniert durchgeführter Finaltag.

Rehden – Vom ernüchternden Ergebnis für den BSV Rehden mal ganz abgesehen – ein solches Finale um den Niedersachsenpokal muss Friedrich Schilling nicht jedes Jahr haben. Denn die Sicherheitsvorkehrungen im Zuge der Corona-Pandemie forderten den BSV-Präsidenten und seine Ehrenamtlichen seit Montag, einen Tag nach dem Einzug ins Endspiel, doch enorm. „Was wir da alles bedenken und umsetzen mussten, war schon unglaublich, aber es musste eben sein“, skizzierte Schilling, der den mehr als 80 Helfern im Stadion dankte, vor allem aber den Einsatz seines Sportvorstands Michael Weinberg, seines Sohnes Marc sowie der Brüder Bernd und Wilhelm Lohaus hervorhob.

„Am Freitag gab es hier einen zweistündigen Ortstermin mit dem Gesundheitsamt, am Samstag einen weiteren“, schilderte Rehdens Club-Boss: „Ich hoffe, wir haben an alles gedacht. Aber während des Spiels hatte ich den Eindruck, dass sich nicht alle Zuschauer an die Regeln gehalten haben.“

Insgesamt verhielten sich die Rehdener und Havelser Fans aber diszipliniert, folgten den aufgesprühten und mit schwarz-gelbem Band geklebten „Einbahnstraßen“ zur und von der Tribüne, trugen Mundschutz, akzeptierten die Positionen der ausgelegten Sitzkissen auf der Gegengeraden und hinter dem Tor, die normalerweise als Stehplatzbereiche gelten.

Dass nach dem Abpfiff bei den feiernden Havelser Fußballern nicht alles im Corona-Rahmen lief – wer wollte es dem DFB-Pokal-Starter verdenken? Fürs Siegerfoto hatten die Mitarbeiter des ausrichtenden Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) extra Hütchen in Mindestabständen auf dem Rasen drapiert – doch das Team posierte eng umschlungen und fast übereinander für die Fotografen. Insgesamt verteilte NFV-Präsident Günter Distelrath aber ein „Kompliment an den BSV Rehden: Es war ein sehr gut organisierter und diszipliniert durchgeführter Finaltag.“  ck

Günter Distelrath, Präsident des Niedersächsischen Fußballverbands

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