Danny Arend fordert „100 Prozent“

Uzelacs Bitte an alle: Bloß auf dem Boden bleiben

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Danny Arend (rechts) fordert, die Leistung aus dem Bayern-Hit (hier eine Szene mit Xherdan Shaqiri und Rehdens Teamkollege Florian Stütz, links) jetzt „Woche für Woche abzurufen“. Gleich am Sonntag hat er mit dem BSV dazu gegen Havelse Gelegenheit.

Rehden - Von Cord Krüger. Daniel von der Bracke statt Daniel van Buyten, Markus Straten-Wolf statt Manuel Neuer, Viktor Maier statt Thomas Müller.

Nach dem Spiel ihres Lebens gegen die großen Bayern im DFB-Pokal steht für die Fußballer des BSV Rehden jetzt wieder der Alltag an: Eine Woche nach dem Auftakt der Regionalliga greifen nun auch die Schwarz-Weißen in die Punktejagd ein. Am Sonntag um 15 Uhr gilt's gegen den TSV Havelse. Und Trainer Predrag Uzelac hofft, dass sein Team ähnlich aufmerksam und aufopferungsvoll agiert wie am Montag vor fast 17 000 Fans im Stadion und den 5,1 Millionen Zuschauern allein in deutschen Wohnzimmern. „Vom Konditionellen her scheinen wir auf einem guten Stand zu sein“ – damit untertreibt er mächtig.

Denn das Laufpensum, mit dem sein Team vor allem im ersten Abschnitt den Spielfluss der Startruppe störte und Konter setzte, machte den Coach so richtig stolz: „Wir haben das Maximum aus uns herausgeholt.“ Umso mehr hatten sich die Spieler ihre zwei trainingsfreien Tage verdient. Nicht etwa zum Auskurieren der Folgen einer nächtlichen Fete – denn einige wie Stürmer Alexander Neumann mussten am nächsten Morgen wieder zur Arbeit. Nein, das Regenerieren sollte im Vordergrund stehen. „Erst war ich mir nicht sicher, ob mit Blick auf dieses nächste schwere Spiel nicht auch ein freier Tag reicht. Aber es geht hier nicht nur unter dem physischen Aspekt.“

Denn die beiden Tage seien schon nötig, „um diese Eindrücke aus den Köpfen zu bekommen“. Allein den halben Dienstag hatten viele aus der ersten Rehdener Elf für Radio-Interviews und das Beantworten weiterer Anfragen gebraucht. „Wie oft da das Telefon geklingelt hat – das war schon Wahnsinn“, gibt Uzelac zu, „aber es war auch schön.“ Noch schöner: Keiner seiner Kicker meldete sich bei ihm verletzt ab. Mit Ausnahme von Francis Banecki (Achillessehnen-Beschwerden) stünde also sein kompletter Kader bereit.

Jetzt wünscht sich der 47-Jährige, „dass wir einiges von der positiven Energie mit herüberretten. Selbstvertrauen hat dieses Spiel auf jeden Fall gegeben.“ Allerdings bittet er inständig darum, „bloß nicht abzuheben. Der komplette Verein muss jetzt auf dem Boden bleiben. Wir sind keine Profis. Und wir haben eine schwere Saison vor uns.“

Die meisten seiner Leistungsträger muss er diesbezüglich nicht ermahnen. Danny Arend etwa stellte klar, dass „das zwar das Spiel unseres Lebens war – aber ab sofort zählt ausschließlich die Regionalliga. Da können wir nur mit 100 Prozent Konzentration erfolgreich sein. Wir haben gezeigt, dass wir die nötige Qualität in der Mannschaft haben. Und das müssen wir jetzt Woche für Woche abrufen.“

Am besten schon am Sonntag gegen den amtierenden Regionalliga-Vizemeister Havelse: „Es ist vielleicht ein Vorteil, gleich gegen so einen starken Gegner zu beginnen. So kann wirklich niemand von uns den Gegner unterschätzen“, blickte Uzelac schon eine Stunde nach Abpfiff des Bayern-Spiels voraus.

Zur Leichtfertigkeit besteht auch kein Anlass, denn die Mannschaft von Neu-Trainer Christian Benbennek machte bisher da weiter, wo sie unter dem zu Zweitligist SC Paderborn gewechselten André Breitenreiter aufgehört hatte. Dem 2:0 zum Liga-Aufgalopp gegen Aufsteiger Eintracht Norderstedt am Sonntag folgte am Mittwochabend ein 5:1 im Niedersachsenpokal bei dem von Rehdens Ex-Coach Jürgen Stoffregen trainierten Oberligisten VfV Borussia Hildesheim.

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