P. Uzelac

„Rechnen bringt nichts“

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P. Uzelac

Oldenburg - Nach 20 Monaten nimmt Predrag Uzelac (49) morgen wieder auf der Trainerbank in den Rehdener Waldsportstätten Platz – allerdings auf der Gäste-Bank.

Herr Uzelac, morgen kehren Sie zu Ihrem Ex-Club BSV Rehden zurück – als Trainer des VfB Oldenburg. Mit welchen Gefühlen gehen Sie diese Reise in die Vergangenheit an?

Predrag Uzelac: Mit sehr, sehr schönen Gefühlen, nur positiven. Ich hatte eine tolle Zeit in Rehden, auch mit meinem Ex-Präsidenten. Friedrich Schilling hatte mich vor zwei Wochen zum Rehden-Spiel gegen Goslar eingeladen. Dort haben wir uns ausgesprochen, es ist rein gar nichts Negatives aus der damaligen Trennung hängen geblieben.

Kommen wir zum Sportlichen. Die Regionalliga ist ausgeglichen wie nie. Trotz 41 Punkten ist Ihr Team noch nicht komplett gesichert. Was ist da los?

Uzelac: Es ist wirklich verrückt. In den vergangenen Jahren haben immer 34 Punkte zum Nichtabstieg gereicht. Aber es zeigt sich einfach, dass die Qualität der Liga gestiegen ist. Auch wir sind noch nicht durch. Aber rechnen bringt nichts. Wir müssen einfach jede Partie mit Vollgas angehen.

Auch der BSV Rehden kämpft noch um den Klassenerhalt, sammelt aber in der Rückrunde, genau wie Ihr VfB, ordentlich Punkte. Wie erklären Sie sich diesen Aufschwung beim BSV?

Uzelac: Die Entwicklung in Rehden ist überragend. Zum einen liegt es daran, dass sie sich super gut verstärkt haben. Hier muss man auch ein Kompliment an Herrn Schilling aussprechen. Und zum anderen sind Leistungsträger wie Kevin Artmann, Danny Arend und Stefan Heyken, die ich aus meiner Zeit noch gut kenne, nach ihren Verletzung extrem stark zurückgekommen.

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