Traumtor gegen seinen Ex-Club Rehden

Schlitzohr Ficara

Rehden - Es war ein Traumtor und das ausgerechnet von einem Ex-Rehdener. Als Alessandro Ficara nach seinem 16-Meter-Linksschuss in der achten Minute genau in den Knick zum 1:0 für den VfB Oldenburg getroffen hatte, setzte er zu einem wahren Jubellauf an und ließ sich dann glücklich auf den Rücken plumpsen, ehe der 24-Jährige unter der Jubeltraube seiner Mitspieler verschwand.

„Es war ein super Gefühl, hier zu treffen“, sagte der Linksfuß später. Mitleid mit seinem Ex-Club hatte er keines. „Nein, eigentlich nicht“, räumte Ficara ein. Denn an seine Zeit in den Waldsportstätten unter Trainer Andreas Petersen hat er Offensivmann keine guten Erinnerungen. Zu Saisonbeginn war er erst gekommen, Ende August schon wieder nach Oldenburg gegangen.

Doch über dieses kurze Intermezzo will Ficara nicht mehr sprechen. „Lassen wir das lieber, das ist vorbei“, winkte er ab, „viel wichtiger ist, dass wir heute den Klassenerhalt geschafft haben. Und dass ich dazu beigetragen habe, ist umso schöner.“

flü

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