Schops und Schilling beenden Interims-Job

Trainersuche für Rehdens Zweite

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Abschied vom BSV Rehden: Maarten Schops will sich „neu orientieren“ und verlässt die zweite Mannschaft des BSV.

Rehden - Vier Jahre und vier Monate hielt Maarten Schops für den BSV Rehden die Knochen und den Kopf hin.

Mehr Zeit im Trikot der Schwarz-Weißen kommt für den 37-Jährigen nicht dazu, wie der Ex-Profi gestern bestätigte: „Ich will mich noch einmal neu orientieren und etwas anderes machen“, begründete der Mann, der im Sommer 2009 vom BV Cloppenburg zum damaligen Oberligisten nach Rehden kam, dort 2012 den Aufstieg feierte und sich am Ende der vergangenen Saison als ältester Feldspieler der Regionalliga in die Bezirksliga verabschiedete. Dort übernahm er in der zweiten BSV-Mannschaft Verantwortung, bestritt mit einer Ausnahme alle Partien von Beginn an als spielender Co-Trainer. Diesen Stellvertreter-Posten teilte er sich mit Jannik Schilling, der nun als alleiniger Interimscoach weitermacht – allerdings nur noch bis zur Winterpause. Denn auch dem 22-Jährigen würde dieser Job langfristig zu viel.

„Beide stehen auf Dauer nicht zur Verfügung“, berichtete BSV-Vorsitzender Friedrich Schilling aus den Gesprächen, die nach der Beförderung von Björn Wnuck nötig waren. Wnuck, seit Sommer 2012 Spielertrainer der Zweiten in der Bezirksliga, hatte Ende August als Interimscoach das Regionalliga-Team übernommen. Nun, nach seiner offiziellen Ernennung zum Trainer der Ersten musste für die Zweite ebenfalls eine feste Lösung her.

Schops könnte sich zwar eine sportliche Zukunft als Trainer, Spieler oder Spielertrainer vorstellen – aber noch nicht sofort. „Erstmal will ich mir ein bisschen Zeit lassen. Im Moment ist alles offen. Wenn irgendwann mal ein Angebot kommt, muss man sehen, welche Konstellation und Personalien gefragt sind“, sagt der „Sechser“ mit der Erfahrung aus 90 Spielen in den ersten Ligen Belgiens und der Niederlande, 59 Regionalliga-Matches und 180 Oberliga-Duellen.

Sein Abschied vom BSV Rehden geschehe „überhaupt nicht im Groll“, stellt der letztjährige Kapitän des Regionalligisten klar: „Wir haben uns zusammengesetzt und sind zum selben Entschluss gekommen.“

Schops' Zusage vom Sommer basierte auf der Rolle des Co-Trainers. Nach Wnucks Beförderung coachten der Belgier und Jannik Schilling die Zweite zunächst weiter. Doch langfristig sei eine externe Lösung besser, meint auch Jannik Schilling: „Ich habe im Moment mit Studium und Praktikum echt viel um

Nachfolger tritt schweres Erbe an

die Ohren. So lange man mich braucht, stehe ich wie bisher zur Verfügung und werde mich da auch voll reinknien“, verspricht der 22-Jährige.

Das Rehdener Eigengewächs arbeitet nach seiner erneuten Meniskus-OP an einem Comeback auf dem Platz, und Maarten Schops ist auch nicht so ganz weg: Seine Frau Miriam und er haben ein Haus in Rehden, „und hier bleiben wir“. Im Ort und bei den BSV-Heimspielen in den Waldsportstätten wird man ihn also wiedersehen, „denn so groß ist das hier ja alles nicht“, sagt der Belgier schmunzelnd.

Unterdessen ist die Suche nach einem neuen Trainer der Zweiten angelaufen. Schilling weiß, dass Wnuck dort ein „schweres Erbe“ hinterließ, denn „so gut wie Björn zwischen erster und zweiter Mannschaft vermittelt hat, wie er seine Jungs aufgebaut hat, muss man das erstmal schaffen.“ ck

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