Rehdener Verunsicherung nach 0:1

Sygo verschätzt sich

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Einsichtig: Rehdens Torwart Rico Sygo räumte beim 0:2 gegen Lübeck eine Teilschuld ein.

Rehden – Im Spielerkreis zog sich Rico Sygo sein knallgelbes Torwart-Trikot über den Kopf. Diesen Samstagnachmittag gegen den Regionalliga-Zweiten VfB Lübeck hatte sich der Schlussmann des BSV Rehden, im Hinspiel mit zig Paraden und Reflexen Held des 0:0, ganz anders vorgestellt. Bei zwei der drei Gegentreffer während der 0:3 (0:1)-Niederlage gab der 22-Jährige nicht die beste Figur ab. „Vor dem zweiten Tor habe ich gedacht, dass der Ball ein bisschen länger werden würde“, gestand der Keeper, „aber das war wohl nicht so. . .“

Deshalb lief er dem feinen Pass von Marvin Thiel eine Sekunde zu spät entgegen, der Ball landete im Lauf von Dennis Hions – und der umkurvte Sygo an der Strafraumgrenze zum 2:0 (47.). Beim 0:3 eine Viertelstunde vor Schluss musste Sygo hingegen früh rauslaufen – denn außer ihm und Ahmet Arslan lag der Strafraum menschenleer da. Arslan köpfte den fein getimten Freistoß von Daniel Halke über Rehdens Nummer eins in die Maschen. „Den chipt er natürlich klasse“, lobte Sygo Vorbereiter Halke, wunderte sich jedoch, dass Arslan „der einzige Mann dort weit und breit“ war.

Insgesamt bezeichnete Sygo seinen Auftritt und den seiner nach dem 0:1 verunsicherten Vorderleute als „bitter, denn wir hatten in den ersten 15 Minuten das Heft in der Hand. Natürlich waren hier gegen diese Mannschaft keine drei Punkte einkalkuliert, aber einen wollten wir schon hier lassen.“ 

Doch die Niederlage „wirft uns nicht um – überhaupt nicht“, versicherte der Torhüter, der Rehden in dieser Saison schon ziemlich viele Zähler gerettet hat: „Nächste Woche holen wir drei Punkte bei Lupo Martini Wolfsburg, und danach rechnen wir uns auch bei Werder II etwas aus. Ich denke, dass wir nicht bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern müssen.“

Besser wär’s für den BSV, denn jenes Saisonfinale muss der aktuelle Tabellenzwölfte gegen Spitzenreiter VfL Wolfsburg II bestreiten. Klar, dass Lübecks Trainer Rolf Martin Landerl Rehden zum Ende der Pressekonferenz „viel Glück“ wünschte und schmunzelnd anfügte: „Besonders gegen Wolfsburg!“  

ck

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