Sudweyhes Neuzugang dreifacher Torschütze beim 4:3 in Rehden / 1:3 gedreht

Zumbruch lässt es krachen

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Sudweyhes dreifacher Torschütze Nico Zumbruch (re.) nimmt die Glückwünsche seines Kollegen Jonas Lüdeke (Nr. 13) entgegen. Während die Gäste ein 4:3 feierten, schauten die Rehdener – hier Ruwen Schilling (li.) – ziemlich bedröppelt drein.

Rehden - Von Arne Flügge. Als die Schlacht geschlagen, die Krämpfe nicht mehr schmerzten, der Gegner am Boden war und endlich der erste Saisonsieg erkämpft war, gab’s für die Bezirksliga-Fußballer des TuS Sudweyhe am Samstag kein Halten mehr. Völlig kaputt, aber glücklich feierte die Mannschaft ihren 4:3-Auswärtssieg beim BSV Rehden II – nach einem 1:3-Rückstand zur Pause.

„Auf dieser zweiten Halbzeit können wir aufbauen. Die Mannschaft hat endlich die Leidenschaft und die Laufbereitschaft gezeigt, die ich schon in den anderen Spielen gefordert hatte“, strahlte ein glücklicher Sudweyher Trainer Uwe Behrens.

Held des Tages war Nico Zumbruch. Sudweyhes Neuzugang erzielte nach dem Wechsel einen lupenreinen Hattrick und drehte damit das Spiel quasi im Alleingang. „Wir haben uns nicht aufgegeben und diesen Sieg erzwungen. Deswegen ist er auch verdient“, jubelte der Matchwinner.

Rehdens Trainer Sascha Feldt war dagegen restlos bedient. „Die Enttäuschung ist riesengroß. Bei unserem kleinen Kader hat uns am Ende einfach die Kraft gefehlt“, konstatierte er.

Die Partie begann für Sudweyhe ganz nach Wunsch. Bereits in der zweiten Minute markierte Stephen Bohl nach Zuspiel von Christian Heusmann das 1:0. „Wir haben das in der ersten Viertelstunde gut gemacht“, meinte Behrens. Doch anstatt nun ruhig weiterzuspielen, verfiel Sudweyhe plötzlich wieder in den alten Trott. Die Zweikämpfe wurden nicht mehr angenommen, die Gäste hechelten zumeist nur noch den Rehdenern hinterher. Das rächte sich. Die Gastgeber wurden immer stärker, spielten jetzt auch richtig guten Fußball. „Sie waren in allen Belangen besser“, räumte TuS-Coach Behrens ein. Und so war es kaum verwunderlich, dass die Hausherren zu Chancen und zu Toren kamen. So jagte Sven Ahlefelder die Kugel in der 29. Minute zum 1:1 in die Maschen, ehe Adan Martin Coronado per Foulelfmeter (37.) die Rehdener Führung erzielte. TuS-Keeper Mirko Meyer hatte Ahlefelder von den Beinen geholt. Damit aber noch nicht genug: Nach starker Vorarbeit von Christian März erzielte Ruwen Schilling das 3:1 (42.), Ahlefelder verpasste mit einem Lattenkracher noch vor dem Wechsel das 4:1 (45.). „In dieser Phase haben wir gezeigt, was wir können“, meinte BSV-Coach Feldt.

Warum davon nach dem Wechsel nichts mehr zu sehen war, konnte sich der Trainer nicht erklären. Vielleicht lag es an den beiden schnellen Toren zum Ausgleich kurz nach dem Wechsel. Zunächst traf Nico Zumbruch zum 2:3 (50.), keine 60 Sekunden später zum 3:3. „Das war der schnellste Doppelpack meiner Karriere“, schmunzelte der 21-Jährige – und setzte in der 66. Minute gar noch eins drauf, als er dem indisponierten Taskin Türker davon lief und den 4:3-Siegtreffer markierte.

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