Stutter und Gyasi klasse / Siala mit Schutz

Zwei Abräumer und ein Maskenmann

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Rehdens Gazi Siala spielte gegen Lübeck mit einer Gesichtsmaske.

Rehden - Nein, dieses Highlight wollte sich Gazi Siala nicht nehmen lassen. Mit einer Spezialmaske lief Rehdens neuer Mittelfeldspieler am Samstag gegen den VfB Lübeck auf – und trotzte damit seinem vor gut einer Woche in Hildesheim erlittenen Nasenbeinbruch.

Beim Warmmachen musste der 21-Jährige noch häufiger am ungewohnten Hilfsmittel zupfen, bis alles richtig saß. Mit dem Anpfiff gab Siala dann aber Vollgas, scheute keinen Zweikampf und auch kein Kopfballduell. Und das auf der für ihn ungewohnten rechten Offensivseite. „Es ist wichtig, dass sich Spieler in den Dienst der Mannschaft stellen und auch auf Positionen spielen, auf denen sie nicht zu Hause sind“, sagte Trainer Alexander Kiene: „Gazi hat das richtig gut gemacht. Wie auf der anderen Seite Matthias Tietz.“ Beide spielen eigentlich lieber auf der Sechs.

Lob für Siala gab’s auch vom Kapitän. „Als neuer Spieler hat sich Gazi hier ganz schnell eingefunden. Er macht einen super Job.“

Was freilich auch für Jeff Gyasi und Marcel Stutter auf der Doppelsechs gilt. Beide boten gegen Lübeck eine bärenstarke Leistung. An den bulligen Defensivspielern des BSV Rehden bissen sich die Hanseaten die Zähne aus. Ob am Boden oder in der Luft – „G & S“ hatten alles im Griff, gewannen zudem fast alle Laufduelle. „Die Basis ist, dass wir hinten sicher und gut gegen den Ball stehen“, sagte Coach Kiene: „Gemeinsam mit der Viererkette machen Jeff und Marcel einen richtig guten Job.“ Gyasi sei zwar nicht der filigrane Sechser, der ein Spiel gestalte, „doch mit seiner Art zu spielen, seinen kämpferischen und läuferischen Eigenschaften und Fähigkeiten ist er unheimlich wertvoll für die Mannschaft.“ Auch Stutter fand nur lobende Worte für seinen Mitspieler und Kumpel: „Jeff hat ein Riesenspiel gemacht, jeden Zweikampf gewonnen.“

Zudem halten Gyasi und Stutter ihrem Kapitän den Rücken frei, so dass der sich vornehmlich auf seine Offensivqualitäten konzentrieren kann. „Bei den Jungs, die da hinter mir stehen, fällt es mir natürlich deutlich leichter“, sagte Kevin Artmann. Kiene wollte zwar noch nicht von einem magischen Dreieck in der zentralen Position sprechen, es ging aber schon in die Richtung, als er sagte: „Sie sind der Garant für den Erfolg.“

So gab Artmann beim 3:0 gegen Lübeck in der 34. Minute vor dem Elfmeter den Pass auf Abu Bakarr Kargbo, erzielte das 2:0 selbst (45.) und legte dann in der 66. Minute Stürmer Kargbo zum 3:0 auf.

flü

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