Sieg gegen Altona

Ältester und jüngster Rehdener treffen

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Spaß unter Torschützen: Rehdens Addy-Waku Menga (r.) schüttelt Sturmkollege Alen Suljevic durch.

Rehden – Nach dem Abpfiff knöpfte sich Addy-Waku Menga am Samstag Alen Suljevic vor, packte ihn an den Armen und schüttelte ihn. Beide Stürmer des BSV Rehden lachten danach – aus gutem Grund. Nicht nur, weil sowohl der 36-jährige Menga als auch der 20-jährige Suljevic beim 2:0 (0:0)-Sieg gegen Regionalliga-Konkurrent Altona 93 getroffen hatten.

„Addy hat mich daran erinnert, was er letzte Woche zu mir sagte“, klärte Suljevic später auf. Nach Rehdens 4:1-Sieg in Jeddeloh habe er seinem 16 Jahre jüngeren Kollegen versprochen: „Nächstes Mal wirst du treffen.“ Dass es tatsächlich so kam, war nicht unbedingt zu erwarten, denn das junge Rehdener Eigengewächs kam in dieser Saison erst dreimal zum Zuge – als Joker. „Aber der Trainer gibt mir jetzt immer öfter die Chance“, freute sich der Montenegriner.

Der wiederum, Heiner Backhaus mit Namen, kommentierte Suljevics halbstündigen zunächst einem knappen „gut gewechselt“, um dann konkreter zu werden: „Es ist wunderbar für mich, wenn ich so viel Qualität noch einwechseln kann, weil ich so einen breit aufgestellten Kader habe, in dem sich jeder in den Dienst der Mannschaft stellt – selbst, wenn er zunächst mal auf der Bank sitzt.“

Von der Klasse des jungen Kollegen war auch Menga schon vorher überzeugt: „Alen hat eine überragende Qualität, und ich freue mich riesig für ihn.“ Zunächst, räumte der Kapitän ein, war es „für uns schwierig, gegen diese dicht gestaffelte Abwehr durchzukommen.“ Doch dann, in Minute 74, bediente Suljevic Bocar Djumo, der zog ab – und mithilfe von Mengas linkem Knie inmitten der Flugbahn landete die Kugel unhaltbar abgefälscht im Netz. Die Einleitung dieses Treffers „hat mir Selbstvertrauen gegeben“, verdeutlichte Suljevic, der zehn Minuten darauf selbst Maß nahm und per Flachschuss ins lange Eck das 2:0 markierte.

Somit hatten der Älteste und der Jüngste aus Rehdens Team getroffen. „Ja, das ist schon komisch“, gestand Menga, vor gut zwei Wochen 36 Jahre alt geworden: „Mein Geburtstag liegt zwar schon ein bisschen zurück, aber ich treffe jetzt einfach weiter“, versprach er.

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