Regionalligist nimmt Training auf

Stuckenberg beschwört den Rehdener Teamgeist

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Gab sich vor dem Trainingsauftakt gestern Abend kämpferisch: Rehdens Trainer Stefan Stuckenberg glaubt fest an das Potenzial seiner Mannschaft, fordert aber auch einiges ein.

Rehden - Von Arne Flügge. Mit großer Ernsthaftigkeit, aber auch einer Portion Vorfreude hat Fußball-Regionalligist BSV Rehden gestern Abend die Vorbereitung auf die schweren Aufgaben nach der Winterpause aufgenommen.

Das 2:2 in Lübeck und die beiden darauffolgenden 2:0-Siege gegen Drochtersen und Meister VfL Wolfsburg II vor Weihnachten haben bei der Mannschaft von Trainer Stefan Stuckenberg ein gutes Gefühl hinterlassen und ihr Selbstvertrauen gegeben. Das soll jetzt in die Vorbereitung transportiert werden. „Die Jungs sind heiß, und wir, das Trainerteam, sind es auch“, sagt Stuckenberg: „Die Mannschaft hat zuletzt gezeigt, dass sie guten und erfolgreichen Fußball spielen kann. Aber natürlich wissen wir: Es wird ein hartes Brot.“

Denn die Situation ist weiter bedrohlich. Der BSV Rehden musste zwar nicht auf einem Abstiegsplatz überwintern, die zwei Punkte Vorsprung auf Eintracht Braunschweig II sind aber längst kein Ruhekissen. Allerdings ist die Ausgangslage auch nicht so miserabel, jetzt mit schlotternden Knien in die Vorbereitung zu gehen. „Wir wollen den Trend, den wir ausgelöst haben, fortsetzen“, fordert der 56-Jährige, „wir müssen im Spiel die Ordnung halten, unser Konzept durchziehen, absolut fit sein und als ein Team auftreten, in dem jeder für den anderen da ist.“

Der BSV-Coach hat sich für die Rückrunde mehrere Etappenziele gesetzt, die er mit dem Team Schritt für Schritt erreichen will. Erstens: In einer guten Vorbereitung die Mannschaft so fit zu machen, „dass wir im ersten Spiel in Meppen beim Tabellenführer in jeder Hinsicht konkurrenzfähig sind“. Zweitens: Möglichst schnell von den Abstiegsplätzen entfernen. Drittens: Die Qualifikation für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde mit einem Sieg daheim im NFV-Pokal-Halbfinale am 15. April gegen den Lüneburger SK Hansa.

Personell haben die Rehdener im Winter bislang einen Neuzugang vermeldet: Nediljko Kovacevic (21) kam vom österreichischen Drittligisten SK Vorwärts Steyr für die linke Außenbahn. An weiteren Neuzugängen wird noch fieberhaft gearbeitet. „Wir sind in Gesprächen und Verhandlungen. In Rehden wird sich noch einiges tun“, kündigt BSV-Teammanager Peter Schöne an. Doch es müsse passen. Sportlich wie charakterlich. 

Gesucht wird ein Stürmer sowie noch ein zusätzlicher Innenverteidiger. Und ein weiterer Torhüter. Zwar hat der BSV Rehden derzeit drei Keeper, doch Felix Junghan, die Nummer zwei hinter Milos Mandic (31), hat angekündigt, den Verein verlassen zu wollen. Junghan sei mit der Situation, Mandic nicht verdrängt zu haben, „nicht klargekommen“, mutmaßt Schöne. Allerdings habe der 23-Jährige noch einen gültigen Vertrag, „und bei uns hat bisher niemand Interesse angemeldet“.

Verlassen werden den BSV Rehden allem Anschein nach Stürmer Marwane Gobitaka (24) und Offensivspieler Narciso Lubaca (27), von denen sich die Rehdener mehr erhofft hatten. Devensivspezialist Kevin Schöneberg (31) soll bei Drittligist Preußen Münster auf dem Zettel stehen. Schöne dazu: „Wir haben nichts Offizielles gehört.“

Ob noch weitere Spieler den Club verlassen werden, dürfte sich im Laufe der Vorbereitung entscheiden. Die wird Danny Arend (29) zu einem Großteil verpassen. Dem Offensivmann, der seit Monaten wegen dreifachen Wadenbeinbruchs fehlt, bekam die Stellschrauben herausoperiert.

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