Rehden gegen Hildesheim in der Pflicht

Stuckenberg bastelt an einer konstruktiveren Offensive

Offensivmann Moses Lamidi (li.) ist nach seiner Verletzung zurück und soll das Rehdener Spiel wieder ankurbeln. - Foto: Flügge

Rehden - Von Arne Flügge. Sicher, das 1:1 gegen den TSV Havelse hat viele positive Erkenntnisse gebracht. Es hat aber auch gezeigt, wo Fußball-Regionalligist BSV Rehden noch Nachholbedarf hat. Und in der Tabelle hat es die Mannschaft von Trainer Stefan Stuckenberg gar nicht vorangebracht.

Im Gegenteil: Durch den 3:2-Sieg von Eintracht Braunschweig II gegen Egestorf-Langreder rutschte Rehden auf den vorletzten Platz ab. Der Druck wird also größer. Umso wichtiger wäre es, wenn dem Team am Samstag (15.00 Uhr) im Heimspiel gegen den VfV Hildesheim der dritte Saisonsieg und damit ein kleiner Befreiungsschlag gelingen würde.

„Natürlich wollen wir die drei Punkte in Rehden behalten. Und dafür werden wir alles tun“, verspricht Coach Stuckenberg. Gegen Havelse hatte seiner Mannschaft im Angriff noch die Durchschlagskraft gefehlt. „Und daher haben wir in der Trainingswoche viel im taktischen Bereich für die Offensive getan“, berichtet der 56-Jährige: „Wir müssen im Spielaufbau sicherer und konstruktiver werden. Und wenn wir das am Samstag auf die Platte kriegen, bin ich auch zuversichtlich, dass wir gewinnen können.“

„Mannschaft braucht ein Erfolgserlebnis“

Selbst hat der Diplomsportlehrer den Gegner noch nicht beobachten können, dafür aber unterschiedlichstes Videomaterial studiert. „Sie spielen oftmals auswärts und zu Hause mit zwei unterschiedlichen taktischen Ausrichtungen, sind defensiv relativ stabil“, meint der Coach. 15 Gegentore in 13 Spielen sind für einen Tabellen-14. so schlecht nicht, „allerdings scheinen sie offensiv nicht ganz so stark zu sein“, wie Stuckenberg erkannt hat – und belegt das mit den erst neun erzielten Treffern der Gäste. Allerdings hat der BSV Rehden ebenfalls erst zwölf Tore erzielt, daher auch das spezielle Offensivtraining in den vergangenen Tagen. Stuckenbergs Fazit: „Hildesheim ist eine Mannschaft, die zu schlagen ist. Und das wollen wir tun.“

Zumal eine Woche später in Egestorf das nächste Kellerduell ansteht. Wochen der Wahrheit für den BSV Rehden also? „Ich denke nicht, dass die beiden Spiele vorentscheidend für den gesamten Saisonverlauf sind“, meint Stuckenberg, „aber natürlich wäre es wichtig, wenn wir uns mit zwei Siegen vor dem Jahresende von einem Abstiegsplatz entfernen und direkte Konkurrenten in diese Richtung schicken könnten. Vor allem auch für das Selbstvertrauen.“ 

Denn die Mannschaft brauche einfach mal wieder ein Erfolgserlebnis, sagt Stuckenberg. „Die Jungs wissen, dass sie guten Fußball spielen können, sie müssen jetzt aber auch wieder erfahren, wie es sich anfühlt, nicht nur guten, sondern auch erfolgreichen Fußball zu spielen“, erklärt der Rehdener Trainer, der gegen Havelse 90 Minuten lang in der Coaching-Zone das „Motivations-Monster“ gegeben hatte: „Wenn wir gegen Hildesheim gewinnen und dann noch in Egesstorf nachlegen könnten, wäre das natürlich Gold wert. Keine Frage.“

Wichtig ist, dass Moses Lamidi nach seiner Verletzung zurückkehrt (siehe Extra-Text) und damit der Kreativabteilung des BSV Rehden wieder zur Verfügung steht. Dort hatte es zuletzt nach dem frühzeitigen, verletzungsbedingten Ausscheiden von Kapitän Kevin Artmann doch ziemlich gehapert. Zudem ist Lamidi mit bislang fünf Treffern Rehdens erfolgsreichster Saisontorschütze.

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