Regionalliga-Konkurrenten schon wieder dabei

Teamtraining? In Rehden noch nicht in Sicht

Michael Hohnstedt
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Die Zeit drängt zunehmend: Auch Rehdens Co-Trainer Michael Hohnstedt hofft, dass sein Team bald mit dem Mannschaftstraining beginnen darf. Einige Regionalliga-Gefährten wie zuletzt Atlas Delmenhorst erwirkten Sondergenehmigungen.

Im Gegensatz zu einigen Regionalliga-Konkurrenten steht der BSV Rehden noch nicht wieder auf dem Platz. Und derzeit ist auch ein möglicher Start ins Mannschaftstraining der Fußballer noch nicht absehbar.

  • Co-Trainer Hohnstedt will den Kontakt zu den Spielern halten.
  • Athletik-Coach Michele Lapenna greift zu alternativen Maßnahmen.
  • Die Wetterlage würde kein Training auf dem Rasenplatz zulassen.

Rehden – Die letzten Tage hatten es schon in sich für Michael Hohnstedt. „Ich habe bestimmt 100 Telefonate geführt“, gesteht der Co-Trainer des BSV Rehden. Der 32-Jährige bemüht sich darum, die Moral in der Truppe aufrecht zu erhalten und „den Kontakt zu den Jungs in diesen schweren Zeiten nicht abreißen zu lassen“. Denn die Corona-Krise nagt natürlich an den Leistungsfußballern des Regionalligisten, die – im Gegensatz zu vielen ihrer Liga-Konkurrenten – noch immer nicht im Mannschaftsverbund trainieren dürfen.

Die Erst- und Zweitligareserven von Werder Bremen, VfL Wolfsburg und Hannover 96 übten schon früh wieder gemeinsam auf dem Platz, weil die Behörden sie als Berufsfußballer einstuften. Aufsteiger FC Oberneuland aus dem Nachbar-Bundesland Bremen erhielt ebenfalls eine Sondergenehmigung, vorige Woche durfte auch Oberneulands Mitaufsteiger Atlas Delmenhorst wieder ins Teamtraining einsteigen. Dafür gelten strenge Hygienevorschriften und wöchentliche Corona-Schnelltests – natürlich auf Vereinskosten.

„So weit sind wir noch nicht“, bedauert Hohnstedt, doch er freut sich, „dass es jetzt immerhin ein bisschen Wettbewerb in unserer Mannschaft gibt“. Denn Rehdens Athletik-Coach Michele Lapenna hat einen Laufwettkampf für Kleingruppen ausgearbeitet, der wieder ein bisschen Abwechslung in die Einheiten brachte. „Wir sind echt froh über Micheles Arbeit und seine Ideen“, stellt Ex-Profi Hohnstedt heraus.

Auch Gegner Jeddeloh noch nicht im Teamtraining

Wie die Schwarz-Weißen darf auch Ligagefährte SSV Jeddeloh noch nicht für gemeinsame Einheiten auf den Platz – Rehdens letzter Gegner vor Abschluss der Hinrunde in der Qualifikation. Ansgar Schnabel als Sportleiter der Ammerländer bekam von den Behörden zu hören, dass es für den geltenden Zeitraum der aktuellen Corona-Verordnung keine Genehmigung gebe.

Der VfB Oldenburg trainiert zurzeit ebenfalls noch nicht im Mannschaftsverbund – allerdings vorwiegend aus dem Grund, weil der Verein seine Spieler in Kurzarbeit geschickt hat. VfB-Sportvorstand Andreas Boll erklärte, dass der Verein den Aktiven „nichts aufzwingen“ wolle.

Möglicher Wettbewerbsnachteil für die Rehdener

Dies klingt danach, als dass es bei den Oldenburgern nicht mehr lange dauern würde bis zum Aufgalopp 2021. Rehdens Co-Trainer Hohnstedt sieht die Lage beim Blick hinaus aufs Wetter allerdings entspannt: „Im Moment wäre für uns draußen auf den Plätzen sowieso nichts möglich.“

Doch irgendwann gibt auch der Winter das Grün wieder frei. Und die Aufstiegsrunde – sofern auch noch die Corona-Zahlen mitspielen – ist den Rehdenern ohnehin nicht mehr zu nehmen. Einen Wettbewerbsnachteil durch die früheren Trainingsstarts der Konkurrenz würde der BSV Rehden jedoch ins Restprogramm mitschleppen.

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