BSV Rehden II schlägt TSV Stelingen in Landesliga-Relegation 3:2 / Winkler früh verletzt

Spielertrainer Björn Wnuck stellt mit zwei Toren Weichen

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Rehdens Spielertrainer Björn Wnuck (r.) hob nach seinem zweiten Treffer zum 3:2 regelrecht ab. Der 28-Jährige ließ sich gestern von seinen Mitspielern feiern. ·

Rehden - Von Matthias Borchardt. Erste Hürde genommen: Fußball-Bezirksligist BSV Rehden II gewann gestern vor 120 Zuschauern sein erstes Spiel in der Relegation zur Landesliga, schlug den TSV Stelingen mit 3:2 (2:2).

Der Vizemeister der Bezirksliga 1 reist nun am Mittwoch nach Evesen (neutraler Platz) und trifft um 19 Uhr auf den FC Eldagsen. Der Tabellenzweite der Bezirksliga 3 setzte seine Auftaktpartie gegen den SC Harsum mit 1:4 in den Sand.

Rehdens Spielertrainer Björn Wnuck, der mit zwei Toren maßgeblichen Anteil am Erfolg hatte, freute sich über den „Dreier“: „Wir haben größtenteils gut gegengehalten. Aber ich habe mich geärgert, dass wir nach einer 2:0-Führung zur Pause beim Stand von 2:2 wieder bei Null anfangen mussten. Nach dem 1:2 gingen zunächst die Köpfe runter. In der zweiten Halbzeit war es dann ein reines Kampfspiel.“ Rehdens Torhüter-Routinier Marc Schilling war vor allem mit der Defensivleistung zufrieden: „Wir haben super angefangen, gut verteidigt und deshalb auch verdient gewonnen. Zwischenzeitlich haben wir uns aber zu sehr hinten reindrängen lassen.“

Die Gäste kamen mit der Empfehlung von zehn Siegen in Folge nach Rehden, legten gleich den Vorwärtsgang ein und hatten schon nach vier Minuten eine gute Chance. Nach einem Zuspiel von Sören Albrecht scheiterte Julian Zalustowski an der Fußabwehr von BSV-Torwart Marc Schilling. Das erste Tor fiel auf der anderen Seite. Einen Eckball von Alexander Burgardt verwertete Björn Wnuck mit dem Fuß zum 1:0 (16.). Zu diesem Zeitpunkt wirkte Rehdens Offensivmann Steffen Winkler bereits nicht mehr mit, er schied nach einem Foul verletzungsbedingt aus. „Der Knöchel ist komplett dick“, ärgerte sich der 19-Jährige über sein frühes Ausscheiden (10.). Von der Bank aus freute er sich dann aber über den zweiten Treffer. Der eingewechselte Philipp Nüßmann spielte den Ball mit langem Pass auf Tomasz Tomasik, der sich an der linken Seite mit Körperkontakt gegen einen Stelinger behauptete. Der Pole spielte die „Pille“ quer zu Arne Oehlmann, der auf 2:0 (22.) erhöhte.

Nun wurden die Stelinger, die von etlichen Fans lautstark angefeuert wurden, stärker. Zunächst knallte Benjamin Hartmann das Leder an den Innenpfosten (30.). Nur 60 Sekunden später bekamen die Gastgeber das Spielgerät nicht aus der Gefahrenzone weg – Elhad Sadiku verkürzte auf 1:2 (31.). Es kam noch besser für den Tabellenzweiten der Bezirksliga 2: Sören Albrecht schoss einen Freistoß an den rechten Innenpfosten, Alexander Krzewina reagierte blitzartig und staubte zum 2:2 (45.) ab.

Nach dem Wechsel gingen die BSV-Kicker erneut in Front: Nach einer Freistoß-Hereingabe von Alexander Burgardt beförderte Björn Wnuck unter Mithilfe von Paul-Landu Kiyedi den Ball zum 3:2 (55.) ins Tor. Anschließend blieb das Team von Coach Christian Pförtner mit Ecken und Freistößen gefährlich, doch die beiden Innenverteidiger Tobias Grube und Björn Wnuck räumten hinten gut auf. Bei einem Konter über Oehlmann hätte Burgardt alles klar machen können, aber er scheiterte an TSV-Keeper Sven-Reinhard Meyer (77.). Die Stelinger belagerten auch in der Endphase das Gehäuse von Marc Schilling, doch der 36-Jährige behielt auch in brenzligen Situationen den Durchblick. Glück hatte er allerdings bei einer Sadiku-Ecke, als der eingewechselte Frank Werner den Ball freistehend neben den Pfosten köpfte (85.). Weshalb der kleinlich pfeifende Schiedsrichter Ali Kaya (TuS Davenstedt) dann gleich zehn Minuten nachspielen ließ, bleibt sein Geheimnis.

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