Muzzicato sieht sich „nicht als Favorit“

Vor dem Spiel gegen Oldenburg: Rehdens Coach stapelt tief

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Kehrt nach zwei verpassten Spielen heute wieder in den Kader zurück: Rehdens Innenverteidiger Michael Wessels (re.).

Rehden - Wenn am Donnerstagabend der BSV Schwarz-Weiß Rehden den VfB Oldenburg zu Gast in den Waldsportstätten hat (Anpfiff 19.00 Uhr), herrscht ein wenig verkehrte Fußball-Welt. Immerhin zählten sich die Oldenburger, bei denen der Rehdener Ex-Trainer Stephan Ehlers das Zepter in der Hand hält, vor der Regionalliga-Saison zu den selbst ernannten Meisterschaftsfavoriten, während Rehden ganz klar den Klassenerhalt als Ziel herausgab.

Doch mittlerweile ist Oldenburg auf den Boden der Realität zurückgekehrt. Statt um den Aufsieg mitzuspielen kämpft der Tabellen-13. zurzeit um die Liga-Zugehörigkeit. Von daher hofft Rehdens Coach Benedetto Muzzicato, seine Serie von vier Siegen in Folge weiter auszubauen. Er schränkt aber zugleich ein: „Wir sind nicht der Favorit.“

Ob Favorit hin oder her. Dass Rehden gerade einen Lauf hat, ist unbestritten. „Klar wollen wir den Weg gerne fortführen“, erklärt Muzzicato: „Zumal wir in den vergangenen Wochen eine sehr positive Entwicklung genommen haben. Unser Selbstvertrauen ist momentan ziemlich groß.“

Welches den Gästen im Laufe der Saison abhandengekommen ist. Dennoch dürfte der Tabellenzwölfte gewarnt sein. Immerhin wird Oldenburg von Stephan Ehlers trainiert, der bereits in der Serie 2016/17 als Coach des BSV Rehden fungierte. „Ich halte Stephan für einen hervorragenden Trainer, das hat er in den vergangenen Jahren bereits unter Beweis gestellt. Dass Stephan uns kennt, ist ganz klar ein Vorteil für Oldenburg. Ich gehe auch davon aus, dass er sich bei seinen Spielern Patrick Papachristodoulou, Gazi Siala, Hugo Magouhi oder Alexander Lüttmers über uns informiert hat“, ist sich der 39-Jährige sicher. 

Alles Spieler, die vor Kurzem noch das Trikot des BSV Rehden übergestreift hatten. „Aber ganz ehrlich, das hätte ich auch gemacht. Nur wir haben leider keinen Ex-Spieler von Oldenburg im Kader“, schmunzelt der Deutsch-Italiener.

Den kommenden Gegner sieht Rehdens Übungsleiter als eine Mannschaft an, die „sehr talentierte Jungs in ihren Reihen hat. Des Weiteren haben sie eine hohe individuelle Klasse, gegen die wir gegenhalten müssen. Wenn wir aber unser vorhandenes Selbstvertrauen ausstrahlen lassen, ohne Angst in das Spiel gehen und mutig auftreten, dann bin ich mir sicher, dass wir auch Oldenburg schlagen können“, blickt Muzzicato auf die Partie (Hinspiel 0:0) voraus.

Und dass der Coach personell fast aus dem Vollen schöpfen kann, spielt ebenfalls in die Karten der Rehdener. „Ich habe alle Spieler an Bord“, berichtet Muzzicato. Stimmt zumindest fast. Bis auf Innenverteidiger Haktan Kelkit, der sich nach einer Bänderverletzung in der Schulter noch immer im Aufbautraining befindet, stehen dem Trainer sonst alle übrigen 22 Akteure zur Verfügung. Bereits fest steht dagegen schon, dass Rehdens Innenverteidiger Michael Wessel, der die beiden vergangenen Begegnungen aus privaten Gründen verpasst hatte, wieder in den Kader zurückkehren wird. - jdi

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