Wer ersetzt den Kapitän?

Schaltstelle noch unbesetzt

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Zuletzt war Rehdens Taiki Hirooka nur Ersatz – das kann sich morgen gegen Norderstedt wieder ändern. ·

Rehden - Von Arne Flügge. 0:0 beim Tabellenführer Goslar, 2:2 beim SV Werder Bremen II – innerhalb von vier Tagen hat Fußball-Regionalligist BSV Rehden in zwei ganz schweren Auswärtsspielen gepunktet und damit eindrucksvoll unter Beweis gestellt, sich in der Liga fest etabliert zu haben. Morgen (15.00 Uhr) könnten diese beiden Spiele mit einem Heimspiel gegen Eintracht Norderstedt veredelt werden. „Das wäre traumhaft“, sagt Rehdens Trainer Björn Wnuck.

Doch mal ebenso im Vorbeigehen wird der Tabellenfünfte den Elften der Wertung nicht besiegen. „Norderstedt hat eine sehr kompakte, sehr unangenehm zu bespielende Mannschaft“, hat der Coach aus einem intensiven Videostudium erkannt: „Es verbietet sich von allein, diese Mannschaft zu unterschätzen.“

Gleichwohl setzen die Rehdener auf Sieg. „Wir wollen an unsere starke zweite Halbzeit gegen Werder anknüpfen“, sagt Wnuck. Das heißt: Defensiv kompakt stehen, gut gegen den Ball arbeiten, um dann mit blitzartigem Umschaltspiel über die Flügel Chancen zu kreieren. Wnuck: „Das haben wir beispielsweise beim 1:0 durch Francis Banecki in Bremen brillant gemacht.“

Zudem wünscht sich der Trainer, dass seine Mannschaft ihre Stärke bei Standardsituationen wieder effektiver nutzt. „Das war zuletzt nicht optimal. Wir haben uns zu selten durchgesetzt“, weiß Wnuck. Zumal er eine ganze Armada an kopfballstarken Spielern in seinen Reihen hat. Allerdings muss die auch richtig bedient werden. „Es reicht nicht, wenn du da fünf Riesenochsen in der Mitte hast, aber die Bälle nicht kommen. Wir müssen die Standards auch wieder so gut schlagen, dass sie schwer zu verteidigen sind“, fordert der Rehdener Coach.

Die taktische Grundordnung erfüllen und bei Standards gefährlicher sein – das zusammen könnte gegen Norderstedt der Schlüssel zum Erfolg sein. „Wenn wir das hinbekommen, haben wir gute Chancen, die Partie auch zu gewinnen“, erklärt Wnuck.

Kopfzerbrechen macht dem 28-Jährigen noch die zentrale Mittelfeldposition hinter der Spitze. Kapitän Kevin Artmann droht wegen seiner Wadenverletzung erneut auszufallen. Gegen Werder II hatte Wnuck Paulo Sereno ins Zentrum beordert und ihm damit zu seinem Startelfdebüt verholfen. „Dafür, dass ich ihn so reingeschmissen habe, hat er das ordentlich gemacht“, berichtet der Trainer. Allerdings hat auch Taiki Hirooka, nach einer Stunde für Sereno gekommen, eine gute Leistung abgeliefert. „Ich werde mir im Training von Beiden noch einmal ein genaues Bild machen“, kündigt Wnuck an.

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