Regionalliga-Rückserie entfällt

Rehden in der Aufstiegsrunde

Michael Weinberg
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Michael Weinberg

Rehden – Immerhin: Eine Annullierung der aktuell unterbrochenen Saison in der Regionalliga Nord scheint für die Verantwortlichen des Norddeutschen Fußball-Verbands (NFV) kein Thema zu sein. Für den BSV Rehden wäre es das am wenigsten wünschenswerte Szenario gewesen – schließlich spielte die Mannschaft von Trainer Andreas Golombek bis zur Corona-bedingten Zwangspause im Oktober eine fabelhafte Saison und steht zurzeit als Tabellendritter der Süd-Staffel glänzend da.

Gerade jene Aufteilung der Liga in zwei Staffeln erlaubt dem NFV die in dieser Pandemie nötige Flexibilität. Und so teilte der Verband jetzt mit, dass die Rückserie der Qualifikationsrunde entfällt und nach den letzten Hinrunden- oder Nachholspielen die Auf- und die Abstiegsrunde beginnt.

Für den BSV Rehden bedeutet dies, dass er nur noch die für ihn letzte Hinrunden-Begegnung beim SSV Jeddeloh bestreiten müsste und dann sicher in der Aufstiegsrunde stünde – denn aus den ersten fünf Rängen sind die Schwarz-Weißen nicht mehr zu verdrängen! „Damit ist unser Klassenerhalt gesichert – zu diesem Zeitpunkt des Jahres so früh wie nie in unserer Regionalliga-Geschichte“, verdeutlicht Rehdens Sportvorstand Michael Weinberg mit einem süffisanten Lächeln.

„Wie diese Auf- und Abstiegsrunde am Ende ausgestaltet sein wird, hängt von der zukünftigen Verfügungslage ab“, warnte der NFV jedoch vorsichtshalber. Schließlich wisse niemand, ob in absehbarer Zeit überhaupt wieder Mannschaftssport erlaubt sei.

Sollte der Ball aber irgendwann wieder rollen dürfen, freut sich Weinberg auf die Duelle mit den Besten. „Gerade dafür sollte man ja Sportler sein, weil man sich mit den Top-Teams messen möchte.“ Aus der Nord-Staffel ist bisher nur Weiche Flensburg sicher für die Aufstiegsrunde qualifiziert, dahinter geht es bis zum Tabellensiebten Phönix Lübeck äußerst eng zu. In Rehdens Süd-Staffel würden neben dem BSV Tabellenführer TSV Havelse und Verfolger Werder Bremen II nicht mehr aus der Aufstiegsrunde zu verdrängen sein.

Online-Konferenz verschoben

Demnächst will sich der Verband für ein Meinungsbild mit den 22 beteiligten Vereinen per Online-Konferenz zusammenschalten. Jürgen Stebani als Vorsitzender des Spielausschusses hatte dies ursprünglich für Mittwochabend geplant. „Der Termin wurde aber verschoben – auf einen Zeitpunkt nach dem nächsten Treffen von Bundesregierung und Länderchefs“, erklärte Weinberg. Alle Verantwortlichen erhoffen sich dann ein bisschen mehr Klarheit darüber, wann es weitergehen könnte.

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