Röhrbein wird Geschäftsführer bei TuS Celle

Auch Co-Trainer geht von Bord

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Die letzten Tage in Rehden: Co-Trainer Sandy Peter Röhrbein (links) verlässt den BSV in der Winterpause.

Rehden - Und wieder geht eine Führungskraft! Beim BSV Rehden wird Ende kommender Woche die nächste Stabsstelle frei: Nach Trainer Alexander Kiene (seit Oktober beim TSV Havelse) und Sportvorstand Markus Kompp (seit knapp zwei Wochen Vorstandsvorsitzender des Drittligisten Hansa Rostock) hat nun auch Co-Trainer Sandy Peter Röhrbein beim Regionalligisten gekündigt. Mit dem letzten Spiel vor der Winterpause am Samstag gegen Borussia Hildesheim verabschiedet sich der 33-Jährige, zum 1. Januar beginnt sein Arbeitsverhältnis beim TuS Celle FC, derzeit Drittletzter der Landesliga Lüneburg. „Ich werde dort Geschäftsführer“, erklärte der studierte Sportmanager: „Celle peilt mittelfristig die Rückkehr in die Regionalliga an und will dafür sein sportliches Konzept vollkommen umkrempeln.“ Natürlich auch mit neuen Spielern – „und da habe ich ja dank meines knappen Jahres hier in Rehden einige Kontakte. Doch keine Angst, ich werde hier niemanden weglotsen“, ergänzte der Noch-Co-Trainer lachend: „Aber ich könnte mir vorstellen, wieder auf einige zurückzukommen, die es hier beim einen oder anderen Probetraining nicht geschafft haben.“

Röhrbein erhält beim TuS eine Vollzeitstelle. Beim BSV hingegen „konnte ich mich meist mal nur so zwischendurch um die Mannschaft kümmern, wenn es meine eigentliche Arbeit zuließ“, nannte er einen entscheidenden Unterschied. Seit Januar war der B-Lizenz-Inhaber in einer Firma von Vereinsboss Friedrich Schilling angestellt. Nach Feierabend ging es dann für den Mann aus Bad Nenndorf vom Büro auf den Trainingsplatz. „Von der Fahrerei her verbessere ich mich natürlich deutlich“, unterstrich Röhrbein, der künftig pro Strecke knapp 30 Kilometer weniger zwischen Bett und Schreibtisch zurücklegen muss.

Also Landesliga statt Regionalliga. Dabei hätte Sandy Peter Röhrbein doch gerade jetzt als Nachfolger von Sportchef Kompp helfen können – reichlich Management-Erfahrungen hatte er schließlich beim FSV Gütersloh gesammelt, dessen Frauen während seiner eineinhalb Jahre in die Bundesliga aufgestiegen waren. „Das kann schon sein – aber als Markus überraschend ging, hatte ich schon in Celle zugesagt. Und ich hatte mit den Verantwortlichen vereinbart, dass ein Wechsel für mich frühestens in der Winterpause infrage kommt – denn Abgänge über Nacht gab es hier zuletzt schon genug…“

Vorwerfen wolle er damit dem kurzfristig ausgestiegenen Alexander Kiene und dem ähnlich überraschend gegangenen Markus Kompp aber nichts, betonte der 33-Jährige: „Ich habe hier mit einem wunderbaren Menschen und sehr guten Trainer zusammenarbeiten dürfen und auch durch Markus einiges dazugelernt.“ Dies will Röhrbein nun beim zwei Klassen tiefer rangierenden TuS Celle FC einbringen. „Es wäre schön, wenn ich Rehden irgendwann als Celles Gegner auf dem Platz wiedersehen würde – aber natürlich möglichst nicht schon in der Oberliga, sondern später in der Regionalliga.“

ck

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