Der nächste Ausbremser droht

Reine Rhythmussache: Rehdener wollen Siegesserie fortsetzen

Sehr gut drauf: Addy Waku Menga war in den vergangenen sieben Regionalliga-Spielen des BSV Rehden an sechs Treffern beteiligt. Foto: wiechert
+
Sehr gut drauf: Addy Waku Menga war in den vergangenen sieben Regionalliga-Spielen des BSV Rehden an sechs Treffern beteiligt.

Rehden – So richtig in den Kram passt es Benedetto Muzzicato nicht, dass das Auswärtsspiel bei Lupo Martini Wolfsburg ins Wasser fiel. „Diese Absage hat schon ein bisschen unseren Fluss unterbrochen“, sagt der Trainer des Fußball-Regionalligisten BSV Rehden. Schließlich war sein Team zuletzt extrem gut drauf, gewann drei Spiele in Serie. Ob Muzzicato seine Akteure gegen den FC St. Pauli II (morgen/19.00 Uhr) wieder von der Leine lassen kann, ist nicht gesichert. „Wir wollen natürlich ran“, betont der Coach: „Sonst besteht die Gefahr, dass uns der Rhythmus noch mehr flöten geht.“

Eine Vorhersage ist knifflig. Zwar sind für heute und morgen große Niederschläge unwahrscheinlich, allerdings haben die Vortage dem Rasen an den Waldsportstätten erheblich zugesetzt. Das Wasser ist noch nicht wirklich abgesickert. „Wir müssen schauen, ob uns der Wind entgegenkommt“, hofft Muzzicato auf den Natur-Föhn.

An einen geordneten Trainingsalltag war zuletzt nicht zu denken. Am Montag übten die Rehdener auf der Tartanbahn (intensive Läufe sowie Basketball), am Dienstag ging es in die Soccerhalle. Seine Spieler hätten aber das Beste aus der Lage gemacht, betont der Coach: „Das Engagement ist super. Alle gehen die Sache mit 100 Prozent an.“

Diese Einstellung wird auch nötig sein, um die Siegesserie fortzusetzen. „Wir benötigen die gleiche Intensität wie in den vergangenen Spielen“, fordert Muzzicato: „Denn es ist ganz sicher kein Selbstläufer, dass es so weitergeht wie zuletzt.“

Das Hinspiel gegen die Kiezkicker hatte Rehden mit 0:1 verloren. „Es war ein Spiel, in dem es eigentlich auf beiden Seiten kaum Chancen gab“, erinnert sich der 40-Jährige. Ein kapitaler Ballverlust von Ronaldo Felix Junior entschied schließlich die Partie. Doch seit dieser Begegnung im September hat sich einiges getan. „Wir sind nicht mehr dasselbe Team“, sagt Muzzicato treffend. Damals befanden sich die Rehdener noch in der Findungsphase nach dem Mega-Umbruch im Sommer. Mittlerweile kommen die Schwarz-Weißen als eingeschworener Haufen daher, das Team hat die Spielidee des Trainers verinnerlicht, die Winterneuzugänge haben sich als Soforthilfen entpuppt.

Dazu gehört auch Quentin Fouley. Der Franzose überzeugt mit seiner großen Spielübersicht, seiner überragenden Technik und seiner Beidfüßigkeit. Allerdings ist noch nicht klar, ob der 25-Jährige gegen St. Pauli auflaufen kann. Er hat sich eine Erkältung eingefangen. Auch Shamsu Mansaray kommt verschnupft daher, ist wegen einer Roten Karte aber eh noch gesperrt.

Gute Nachrichten gibt es bei Tobias Esche. Der Innenverteidiger, der zuletzt noch angeschlagen in die Partie gegen Jeddeloh gegangen war, nähert sich langsam wieder einem richtig guten Fitnesslevel an. „Bei ihm sieht es immer besser aus“, sagt Muzzicato und adelt den 28-Jährigen: „Tobi hat es gegen Jeddeloh schon richtig gut gemacht, weil er das Spiel einfach versteht.“ Auch wegen Esche sind die Rehdener nunmehr seit 276 Minuten ohne Gegentor.  wie

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Politik appelliert: Anti-Corona-Maßnahmen einhalten

Politik appelliert: Anti-Corona-Maßnahmen einhalten

Trump rät zu Masken - will sich aber nicht daran halten

Trump rät zu Masken - will sich aber nicht daran halten

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Erfolgsgeschichte: Mit dem Octavia begann Skodas Aufstieg

Der Blauregen hat viel Kraft

Der Blauregen hat viel Kraft

Kommentare